Im Oktober geht es an den Bodensee

Seit 25 Jahren beschäftigt sich Giesbert Wiethoff aus Westerburg mit der Kulturgeschichte der Insel Mallorca. Seine reichhaltige Erfahrung aus unzähligen Reisen auf die Ferieninsel bietet einen großen Vorteil für die Mitreisenden. Zudem hat er für verschiedene Unternehmen große Reisegruppen in viele Länder

begleitet. Daraus entstand bereits vor Jahren die Idee, auch denen, die alleine nicht mehr in Urlaub fahren wollen oder können, die Möglichkeit der Erholung auf Mallorca zu geben.

Fotos: Privat

Dank der beiden zusätzlichen Betreuer Martin Haas (Notfallassistent aus Rennerod) und Antje Hess (Krankenschwester aus Waigandshain)  konnten sich alle Mitreisenden immer gut umsorgt und betreut fühlen. Schon zu Beginn der Reise mit der Abholung von zu Hause durch den Fahrdienst des DRK, nichts mit dem Gepäck und Abfertigungsstress auf dem Flughafen zu tun zu haben, ist ein besonderer Service des Roten Kreuzes bei einer solchen Reise. So können die Urlauber von Anfang an die Reise genießen.

Zu den Freizeitangeboten in diesem Jahr zählten unter anderem der Besuch der alten Stadt Alcudia, des dortigen Jahrmarktes, die Schiffsfahrt nach Pollenca mit dem Besuch des idyllischen Städtchens, abseits der Hauptstraßen mallorquinische Dörfer kennenlernen, eine Fahrt durch die Berge zum Kloster LLuc oder mit dem Schnellboot nach Cala Ratjada, gehörten zum Programm dieser Reise. Essen, Grillen und das Kaffeetrinken am Strand von Cala Millor gehören zum Freizeitspaß am Ferienort.

Das Hotel, schon seit vielen Jahren immer das gleiche Haus, bot eine ausgewogene Verpflegung und einen guten Service durch das bereits aus Vorjahren bekannte Personal - denn viele der Senioren waren schon einige Male mit dem DRK mit dem Ziel Mallorca unterwegs.

Erholung am Pool oder Shopping in der Fußgängerzone durften nicht fehlen. Nach vielen erlebten Dingen waren die 14 Tage schnell vorüber und die Rückreise konnte ohne großen Stress angegangen werden, was durch die vielen helfenden Händen des Sozialdienstes SIN Bareras in Palma und dem Roten Kreuz in Köln, wieder sehr gut gelungen ist. 7 DRK Ortsvereine des Westerwaldkreises mit ihren Kleinbussen, die  bereits die Gruppe schon an den Flughafen nach Köln gefahren hatten, holten die Rückreisenden dort auch wieder ab und brachten alle wohlbehalten und bestens erholt wieder nach Hause.

Ein großes Dankeschön gilt den ehrenamtlichen- und hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen, die jedes Jahr zum Gelingen einer solchen „Betreuten Senioren Reise“ beitragen.

Das nächste Ziel steht bereits im Oktober mit „Betreutem Reisen per Bus“ an den schönen Bodensee an. Zurzeit sind nur noch wenige Plätze frei. Wer noch mitfahren möchte, sollte also nicht mehr allzu lange überlegen.