Jugendliche waren während des Aufenthalts die größte Gruppe

Für 112 Wäller Konfirmanden und deren Betreuer war es eine unvergessliche Zeit: Die Jugendlichen des aktuellen und letztjährigen Konfi-Jahrgangs haben am Konficamp in der Lutherstadt Wittenberg teilgenommen. Bei dem Spektakel werden bis zum 10. September mehr als 20.000 Konfirmanden aus ganz

Deutschland erwartet. Die Jungen und Mädchen aus dem Westerwald waren während ihres fünftägigen Aufenthalts unterdessen die größte Gruppe auf dem riesigen Gelände und haben dort viele interessante Erfahrungen gemacht.

Das Motto des Camps ist „trust and try“. „Es geht also darum, zu vertrauen und sich etwas zuzutrauen“, sagt der Jugendreferent des Dekanats Selters, Christoph Franke, der mit Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Wallmerod, Wirges, Neuhäusel, Selters, Ransbach-Baumbach/Hilgert, Höhr-Grenzhausen und Rossbach unterwegs war.

„Ich fand es beeindruckend, wie sich die Jugendlichen auf dieses Motto und die Gemeinschaft in Wittenberg eingelassen haben.“
Gelegenheit dazu gab’s indes reichlich – zum Beispiel bei den vielen Workshops, in denen die jungen Leute den Glauben näher kennen lernen konnten, Theater spielten, die Natur mit allen Sinnen erlebten oder sich beim Sport austoben konnten. Außerdem haben die Westerwälder Jugendlichen mit ihren Mitarbeitern die regelmäßigen Abendandachten besucht und die Stadt erkundet. „Das Programm war also eng getaktet, und am Ende waren wir alle ziemlich platt“, sagt Christoph Franke.

Müde, aber glücklich. Denn die Rückmeldungen nach der Tour waren durchweg positiv. Und zwar nicht nur die der Teilnehmer. „Die Mutter einer Konfirmandin hat sich bei mir gemeldet und erzählt, dass sie ihre Tochter lange nicht mehr so entspannt erlebt hat“, sagt der Jugendreferent lächelnd. „Ich freue mich, dass sich in nur fünf Tagen eine beeindruckende Gruppendynamik entwickelt hat und hoffe, dass die Jungen und Mädchen dieses Konficamp als tolle Erfahrung im Herzen behalten werden.“ (bon)