Junior-Ingenieure tauschen sich aus

Im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie besuchte eine Gruppe von 13 Austauschschülerinnen und –schülern mit zwei Begleitpersonen vom griechischen Gymnasium Stravroupoli das Evangelische Gymnasium in Bad Marienberg. Von den 13 Schülerinnen und Schülern der Bad Marienberger Junior Ingenieur

Akademie und deren Eltern sowie von den betreuenden Lehrkräften Gerhard Huke, Thomas Süßenbach und Tobias Kölgen wurden sie herzlich aufgenommen und in Gastfamilien untergebracht.

Blick in die Projektarbeit (Foto: evGBM)

Im Vordergrund des Austausches stand die Arbeit an einem Wochenprojekt, welches sich mit den technischen Grundlagen und anwendungsbezogenen Möglichkeiten des 3D-Drucks auseinandersetzt. Dabei handelt es sich um ein herausforderndes informationstechnisches Projekt: Programme mussten in englischer Sprache erstellt werden. Als Ausblick wurden auch bereits Ideen für weitere Programmierungen (Handhüllen) enwickelt. „Ich hatte mich darauf eingestellt, mehr Hilfestellungen geben zu müssen, aber die Schüler haben sich richtig reingefuchst. Für mich als Physiklehrer eine fachliche und pädagogisch begeisternde Erfahrung!“, begeisterte sich Thomas Süßenbach. „Solche Projekte wecken echtes Interesse an ingenieurtechnischen Fragestellungen“, zog auch Gerhard Huke, der Koordinator und Ideengeber für das Projekt, ein positives Fazit aus der gemeinsamen Arbeit.

Gruppenfahrt nach Limburg (Foto: evGBM)

Daneben wurde aber auch das Miteinander gefördert. Gemeinsame Ausflüge nach Koblenz, Limburg und Köln standen ebenso auf dem Programm wie Aktivitäten vor Ort, so dass die griechischen Schülerinnen und Schüler auch unsere Wälderheimat kennen und schätzen lernten. Innerhalb kürzester Zeit wurden so Freundschaften geschlossen. „Wir können den Gegenbesuch in Thessaloniki kaum erwarten. Solange bleiben wir über die sozialen Netzwerke in Kontakt!“, war die einhellige Meinung der Bad Marienberger Schülerinnen und Schüler beim Abschied von ihren griechischen Mitschülern.

Ein großer Dank aller Beteiligten gilt der Telekomstiftung, die das Projekt finanziert, so dass für die Teilnehmer keine Kosten entstehen.