Die Erleichterung ist riesengroß!

Für das bis dato streng geheime Projekt "Hachenburger Space Pils" hat die Westerwald-Brauerei am Samstagmittag einen Space-Ballon mit einer mit Hopfen beladenen Sonde in den Weltraum geschickt. Zur Durchführung der Aktion wurde eine Spezialfirma aus Passau beauftragt, die das komplette Flugprojekt

geplant und überwacht hat.

Die mit modernster Video- und Ortungstechnik ausgestattete Sonde – gerade mal so groß wie ein Bierkasten – sollte nach ihrem Weltraumflug und erfolgreicher Landung ständige Funksignale aussenden und so geortet werden. Eigentlich kein Problem – doch leider hat eines der Funklöcher im Westerwald dem Flugteam einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine Ortung der Sonde war am Abend mittels Funkt nicht möglich, die Suchaktion musste dann wegen aufkommender Dunkelheit abgebrochen werden.



"Natürlich waren wir am Abend zunächst etwas beunruhigt", erklärt Marketingleiterin Simone Kerschbaum von der Westerwald-Brauerei, "bekannt war uns zu dem Zeitpunkt lediglich der errechnete Landungspunkt: Busenhausen. Doch bedingt durch den Wind in höheren Schichten der Atmosphäre war ein Umkreis von gut 10 Kilometer ebenso möglich.

Facebook sei Dank haben wir schnell unsere Westerwälder Bierfreunde zur Mithilfe bei der Suche aufgerufen." Schon am nächsten Morgen kam die erlösende Nachricht, dass die Hopfensonde in Forst/Hof Holpe unbeschadet in einem Baum aufgefunden wurde. Die beiden Finder, Anna Drebitz und Andreas Ebach dürfen sich jetzt über die Belohnung freuen: ein Jahr Hachenburger Haustrunk mit 1 Kasten Hachenburger pro Woche.

Was es mit dem Projekt "Hachenburger Space Pils" auf sich hat, dazu wollte die Brauerei noch keine Stellung nehmen. Brauereichef Jens Geimer ließ lediglich verlauten, dass das Geheimnis um den Hopfen, der im All war, in wenigen Wochen gelüftet wird.