Machen anstatt Reden!

Am ersten Ferientag, Samstag, den 8. April 2017 unterstützten acht engagierte Freiwillige die Aktion ,,Saubere Landschaft 2017“ in Höhr-Grenzhausen. Unter anderem mit tatkräftiger Hilfe der ,,Grünen Jugend Westerwald“. Die Aktion ,,Saubere Landschaft“ findet seit langer Zeit einmal jährlich in vielen Gemeinden

statt. Sie fordert Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Heimatdörfer zu verschönern, indem Straßenränder und Mitfahrerparkplätze von Müll befreit werden. Andere Orte, wie Hillscheid, Kammerforst und Grenzau nehmen schon seit mehreren Jahren an der Aktion teil und können große Erfolge verzeichnen.

Verbandsbürgermeister Thilo Becker wurde von einer aufmerksamen Jugendgruppe wegen einer Müllsammlung angesprochen. Dementsprechend plante er, die Aktion in Höhr-Grenzhausen einzuführen. So fand am am 8. April 2017 das erste Mal in in Höhr-Grenzhausen Gemeinde die Kampagne ,,Saubere Landschaft“ statt. Die Jugendorganisation ,,Grüne Jugend Westerwald“ half tatkräftig mit, da ihr Wunsch der Müllsammlung so ausgeführt werden konnte.

Insgesamt kamen acht engagierte HelferInnen.

Die Ehrenamtlichen suchten drei Stunden Straßenränder und Rastplätze in Höhr-Grenzhausen nach Müll ab und packten den Abfall in Tüten, welche die Aktion sponserte.

Obwohl glücklicherweise wöchentlich Müll von Bauhof der VG-Werke eingesammelt wird, fanden die ,,Grüne Jugend“, Thilo Becker und Helfer riesige Mengen Abfall. Dieser wird hauptsächlich von Autofahrern aus den Autofenstern geworfen.

Durch Einsatz von Greifzangen, Handschuhen, Warnwesten - /Dreiecken gelang es den Freiwilligen 19 Müllsäcke zu füllen. 
Die kuriosesten Fundstücke waren eine Sonnenliege, eine lange dicke Strähne Haare, Unterwäsche und zwei alte Computer.



Doch fiel auf, dass der Großteil des Mülls Verpackungen und Plastikflaschen waren. Das WAB holte die 19 Säcke ab und kümmerte sich um die Entsorgung. Nach drei Stunden Arbeit waren die HelferInnen äußerst geschockt über die Menge des Mülls und diskutierten darüber, was geändert werden müsste, dass die  Umgebung nicht mehr so verschmutzt wird.

Je nach Beschaffenheit braucht Plastik 1000 bis 3000 Jahre zur Verrottung. Der Müll ist nicht immer auf den ersten Blick zu sehen, doch er ist da und häuft sich von Tag zu Tag. Deshalb wird für nächstes Jahr auf eine noch größere Gruppe von Helfern gehofft, die den Müll bekämpfen möchte.

(Text und Foto: Clara Kallwies)