Mit dem Heißluftballon über den Westerwald

Hilde Krebs aus Ruppach-Goldhausen ging jetzt zusammen mit Tochter Bärbel im Heißluftballon auf große Fahrt. „Für uns ist sie mit ihren 81 Jahren die zweitälteste Passagierin in der Vereinsgeschichte“, berichtet der Vorsitzende der Ballonsportfreunde Rennerod, Mario Hintze. Am Nachmittag traf er sich mit

den Beiden in Hüblingen, von wo aus die Fahrt über den Westerwald startete.

Nachdem Hintze und seine Crew den Ballon startklar gemacht hatten, kletterte auch Hilde Krebs mit etwas Unterstützung in den Korb.

Fortan genoss sie den wunderbaren Blick über die Dörfer, Wiesen und Wälder ihrer Heimat. Dass das zwar die erste aber nicht die letzte Fahrt für sie war, das stand für die 81-Jährige bereits fest, kurz nachdem sie in die Höhe gestiegen waren.

„Schon lange hatte sie sich auf den Tag gefreut und wollte dann auch gar nicht mehr runter“, berichtet Tochter Bärbel Strefler.

Nach gut eineinhalb Stunden landete der Heißluftballon schließlich im Sonnenuntergang bei Willmenrod, wo die übrigen Familienmitglieder die beiden Frauen wieder in Empfang nahmen.

Doch vor der Heimfahrt gab es noch eine Überraschung: die Ballontaufe.

So darf sich die vierfache Mutter, achtfache Großmutter und Urgroßmutter nun „Großherzogin Hilde – fürstliche Ballon-Fahrerin“ nennen.