Glückwünsche für den neuen VG-Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich

Ulrich Richter-Hopprich aus Montabaur wird der nächste Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur. Bei der Wahl am 7. Mai erreicht er 59,9% der abgegebenen Stimmen. Der CDU-Kandidat setzte sich damit klar gegenüber seinen Mitbewerbern Harald Birr aus Montabaur-Horressen und Hans Peter

Schmoll aus Oberelbert durch. Birr war als überparteilicher Kandidat angetreten und erhielt 36,2 % der Stimmen. AfD-Kandidat Schmoll landete mit 4% abgeschlagen auf Platz drei. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,3%. Aufgrund des Wahlergebnisses hat sich die für den 21. Mai vorgesehene Stichwahl erübrigt; diese ist nur dann erforderlich, wenn keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.

Ulrich Richter Hopprich wird sein Amt am 1. Januar 2018 antreten; die Amtszeit beträgt acht Jahre. Er tritt die Nachfolge von Bürgermeister Edmund Schaaf an, der sich dann in den Ruhestand verabschieden wird und deshalb nicht erneut kandidierte.


Am Tag nach der Wahl machte Ulrich Richter-Hopprich (l.) einen Antrittsbesuch bei Bürgermeister Edmund Schaaf im Rathaus.


Parallel zur Bürgermeisterwahl wurde die Landratswahl im Westerwaldkreis durchgeführt. Hier stand der amtierende Landrat Achim Schwickert als einziger Kandidat zur Wahl. In der Verbandsgemeinde Montabaur erhielt er 88,2% Ja- und 11,8% Nein-Stimmen; im gesamten Westerwaldkreis erreichte er 88,9% Ja- und 11,1% Nein-Stimmen.

Bei den angegebenen Wahlergebnissen handelt es sich um vorläufige Angaben. Das amtliche Endergebnis stellt der Wahlausschuss am 10. Mai fest. Anschließend wird es im Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur (KW20) öffentlich bekannt gemacht. Vorläufige Ergebnisse nach Ortsgemeinden und Wahllokalen geordnet können Sie im Internet einsehen unter www.vg-montabaur.de.

Die Organisation der Wahlen bedeutet für die Verbandsgemeindeverwaltung immer einen großen logistischen Aufwand. 40 Wahllokale werden in den 24 Ortsgemeinde und der Stadt Montabaur mit ihren 7 Stadtteilen eingerichtet. Rund 400 Bürger waren ehrenamtlich in den Wahllokalen als Wahlvorsteher, Schriftführer, Beisitzer oder Helfer aktiv. Die Jüngsten waren gerade einmal 16 Jahre alt; einige „alte Hasen“ versehen noch mit weit über 70 Jahren zuverlässig ihren Dienst. „Ihnen allen möchte ich ein herzliches Dankeschön sagen“, sagte Bürgermeister Schaaf noch am Wahlabend im Rathaus und lobte den reibungslosen und zügigen Ablauf der Wahl im gesamten VG-Gebiet. „Besonders freut es mich, wenn ich höre, dass sich immer wieder auch junge Menschen für den Wahldienst finden und damit ihr Interesse für die Politik vor Ort und den demokratischen Prozess  zeigen“, so Schaaf.


Kurz nach 18 Uhr im Wahllokal: Die Wahlhelfer warten gespannt auf den Moment, wenn die Urnen geöffnet werden und die Auszählung der Stimmen beginnt. So auch hier in der Anne-Frank-Realschule in Montabaur.