Thomas Pfundstein von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz referiert

Das Netzwerk für das Alter hatte zu einer Veranstaltung in der Verbandsgemeinde Rennerod eingeladen, zu der sich zahlreiche Bürger, als auch Vertreter der Kommunen und des Kreises, sowie Fachleute aus dem Pflegebereich versammelten um sich zu informieren und mit der Wohnproblematik im Alter

auseinander zu setzen.

Schwester Regina Wiederstein vom Altenpflegeheim Dickmann begrüßte die Anwesenden und führte das Plenum in die Tagesordnung ein. Für die Kreisverwaltung sprach Kreisbeigeordneter Ulrich Keßler und Gerrit Müller, Hausherr der Renneröder Verwaltung, bedankte sich auch im Namen von Raimund Scharwat, Stadtbürgermeister von Rennerod und Gerhard Loos, Verbandsbürgermeister von Westerburg, für das Interesse an der Präsentation. Im Anschluss an die Grußworte übergab Schwester Regina Wiederstein das Mikrofon an den Hauptreferenten des Tages Thomas Pfundstein von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz.

Für Pfundstein steht das Wohnen als zentraler Ausdruck des Lebens, es erfüllt den Schutz, Geborgenheit und die Intimität, zudem ist es ein Platz der eigenen Wohn- und Lebensbiographie. Aus diesem und weiteren Gesichtspunkten ergibt sich auch im Alter der Wunsch nach einem persönlichen Wohnstil. Diesem Wunsch entsprechend und der derzeit persönlichen Lebens- und Gesundheitssituation suchen die Menschen, wenn das Leben im eigenen Hause nicht mehr möglich ist, nach einer neuen Wohnung für den verbleibenden Rest des Lebens. In seinem Vortrag zeigte der Redner Möglichkeiten von Wohnformen auf, bis hin zu Pflegeeinrichtungen, aber auch die Unterstützung durch ambulante Dienste und ehrenamtliche Helfer und Gemeinschaften.

Im Anschluss an die Präsentation ergriff Jens Ickenroth, Einrichtungsleiter der „Villa Sonnenmond“ in Neustadt das Wort und begrüßte die Podiumsteilnehmer:
Heike Wiebusch (Pflegestützpunkt Hachenburg) berichtete über die Seniorenwohngemeinschaft Merkelbach; Walter Frohneberg vom VDK Westerwald stellte das Projekt „Weg mit den Barrieren“ vor; Renate Schlag vom Gertrud-Bucher-Haus in Westerburg hatte das Thema „Alltag in einer stationären Pflegeeinrichung“; Volker Schwarz von der Caritas Sozialstation Westerburg berichtete über die häusliche Pflege und Franz-Georg Kaiser referierte über Menschen mit Beeinträchtigungen und ihr Recht auf Teilhabe.

Jens Ickenroth stellte den Fachleuten Fragen, die sie sehr ehrlich mit Vor- und Nachteilen darzustellen wussten. Während der Veranstaltung gratulierten die Anwesenden vom Netzwerk für das Alter, Margit Hanowski, Frank Lange, Birgit Becher, als auch die bereits genannten Referenten, ihrem Kollegen Volker Schwarz ganz herzlich zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum, das er an diesem Tag begehen konnte.

Anschließend hatten die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit das Wort an die Fachleute zu richten und ihre persönlichen Fragen zu stellen.
Nach Beendigung der Veranstaltung konnten die Gäste im Foyer eine Bilderausstellung, unter dem Motto: „Wie ich im Alter lebe, bestimme ich selbst“ sehen, die das Leben der Senioren im Westerwald in bunten Farben darstellt.