Schöne Veranstaltung mit „Promis“ kam beim Pubilkum gut an

Wieder einmal war es Bürgermeister Gerrit Müller und dem Team der Verbandsgemeinde gelungen, den alljährlichen und äußerst beliebten  „Westerwälder Sommerkranz“ ansprechend zu gestalten. Dieser kurzweilige Nachmittag ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil im September. Er bietet für die Senioren der

Verbandsgemeinde Rennerod die Möglichkeit einen Kaffeeklatsch der besonderen Art zu erleben. Hier trifft man alte Bekannte und kann bei Kaffee, Kuchen sowie einem netten Unterhaltungsprogramm über vergangene Zeiten plauschen oder Neuigkeiten austauschen.

In diesem Jahr waren mehrere Hundert Senioren mit Bussen oder dem eigenen Fahrzeug in die hübsch dekorierte Westerwald Halle gekommen, um diesen Nachmittag zu genießen. Die Busfahrt war wie immer kostenlos und wurde gerne genutzt. In diesem Jahr waren zum ersten Mal die Kinder und jungen Leute des Pfadfinderlagers Westernohe dabei. Die fleißigen Helfer vom Pfadfinderstamm „Stella Maris Hoher Westerwald“ bedienten geschickt und höflich an den Tischen, während in der Küche die Katholische Frauengemeinschaft wirkte. Im Hintergrund sorgte Kerstin Guckert von der Tourist-Info für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und das Tonhaus Westerwald für einen guten Klang.


Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod, Gerrit Müller, dankte allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen für ihr Mitwirken  und führte charmant durch das Programm. Nebenbei  brachte er die alten Herrschaften mit kleinen Witzchen zum Schmunzeln und erwies sich als perfekter „Pannenüberbrücker“.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung hatten die Gäste Spass mit Promienten wie: Inge Meisel, Heinz Schenk und vor allen Dingen Heinz Erhardt. Leider nicht in Natura und höchst persönlich – aber in Vertretung durch Bernd Schmitt. Schmitt begeisterte mit seinen Sprach- und Gesangsparodien von Promienten, die den Anwesenden bestens im Gedächtnis sind. Durch seine kleinen Anekdoten, unterstrichen mit Stimme, Gestik und Gangart des Promis brachte er eine gute Stimmung in den Saal der Westerwaldhalle.

Bei seinem zweiten Auftritt hatte er hervorragende Unterstützung durch Alexander Adonis von der Sonnenbank, einer frechen Handpuppe, die ihm ein wenig das Leben schwer machte. Der Höhepunkt seiner Show war allerdings der Auftritt von Howard Carpendale. Dafür benötigte er die Unterstützung von Egon Regneri und Stadtbürgermeister Raimund Scharwat, die – mit wilden Perücken versehen – stimmgewaltig Backgroundsänger mimten.  


Die Frauengemeinschaft Rennerod/Waldmühlen punktete mit einem Beitrag von Monika Kubacha, die mit verschiedenen Schwierigkeiten im Bereich des Kochens zu kämpfen hatte. So wollte sie, weil friedfertig, keine Eier „schlagen“ und die Anweisungen im Kochbuch „man nehme“ brachte sie in arge Verlegenheit. Woher sollen denn wohl die sauberen Töpfe kommen? Und wieso sind die Eier nach zwei Stunden Kochzeit noch immer nicht weich? Welch eine Herausforderung!

Später ernteten einige Damen der Frauengemeinschaft unter Verstärkung zweier Herren richtige Lachsalven mit einer nonverbalen Darbietung unter großem körperlichem Einsatz. An diesem Nachmittag wurde nicht nur viel gelacht. Die Veranstaltung wurde zudem mit schwungvoller Bömischer Musik der „Original Lasterbacher Schoppenbläser“ bereichert. Die ältersten Besucher der Veranstaltung wurden natürlich auch persönlich begrüßt. Gertrud Reubold aus Rennerod erhielt ein hübsches Blumengebinde und die Herren Aloysius Beul (Waldmühlen) sowie Michael Taxacher aus Stein-Neukirch ein gutes Fläschchen Wein. Eine schöne Veranstaltung, die allgemein gut gefiel.
Text und Fotos: Elke Hufnagl