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Rund 1200 kleine und große Fans unterstützten Muttertags-Wettbewerb

buergermeisterschaftGemünden/Pottum. Einen sehenswerten Wettkampf lieferten sich am vergangenen Wochenende die beiden Nachbargemeinden Gemünden und Pottum, die sich den diesjährigen Auftakt der RPR1-Bürgermeisterschaft lieferten. Trotz anfänglicher Führung musste sich Gemünden an Muttertag gegen Pottum geschlagen geben.

Gemeinsam mit ihren Bürgermeistern Dietmar Wolf und Klaus Weil traten die Bürger bei strahlendem Sonnenschein zu den verschiedenen verrückten Tagesaufgaben gegeneinander an und sorgten an den jeweiligen Austragungsorten für reichlich Stimmung. Die Lage von Pottum und Gemünden war Hintergrund der beiden ersten Tagesaufgaben. Der Startschuss fiel im Pottumer Segelhafen. Teamgeist, Ausdauer und Geschicklichkeit waren gefragt. An diesem ersten Tag lernten die Teilnehmer in begehbaren Ultrabällen übers Wasser zu laufen. Die zweite Aufgabe bezog sich auf den Golfplatz am Wiesensee. In 10er-Teams musste ein Bleistift auf zwei Siebener-Eisen durch einen Parcours balanciert werden. Auch hierfür versammelten sich zahlreiche Schaulustige auf dem Marktplatz in Gemünden, um die jeweiligen Teams anzufeuern. An beiden Tagen durften sich die Gemündener freuen, sie heimsten beide Tagespunkte ein. Für das Heimrecht des dritten Wettkampftags, der am Sonntag stattfand, strampelten - unabhängig von den übrigen Spielen -  ausgesuchte Radler auf dem Fahrrad-Ergometer um die Wette. Hierbei hatte Pottum die "Nase" vorn.

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Obwohl oder gerade "weil" Gemünden mit zwei Punkten in Führung stand, wurde in und um Pottum alles mobil gemacht. Auch in Gemünden nahm Jung und Alt mit Begeisterung an der "Volkszählung" teil. Aufgabe war es, mit einem selbstbemalten Muttertags-Shirt für die Gemeinde anzutreten. Farbenfroh, kreativ und mit tollen Sprüchen und Herzen versehen, präsentierten die Teilnehmer ihre Shirts und reihten sich in die lange Warteschlange ein. Auch diesmal war Ausdauer gefragt. Schließlich konnte erst nach mehr als einer Stunde auch der letzte Teilnehmer das aufgebaute Tor durchschreiten und seine Kennzeichnung auf Shirt und Hand entgegen nehmen. Lange blieb die Menschenmenge im Ungewissen und die Spannung stieg. Dann stand endlich das Ergebnis fest: Gemünden war mit beachtlichen 550 Einwohnern vor der RPR1-Bühne angetreten. Doch dem Heimvorteil von Pottum war es sicher zu verdanken, dass von hier sage und schreibe 660 Mitbürger und Freunde den Weg in den Segelhafen angetreten hatten. Somit holte Pottum die letzten zwei Siegpunkte glich mit 2:2 aus. Nun lag es an den beiden Ortschefs, wer den Sieg mit nach Hause nehmen durfte. Beim Boccia-Spiel durften Dietmar Wolf (Gemünden) und Klaus Weil (Pottum) ihr Können unter Beweis stellen. Unter den Anfeuerungsrufen ihrer jeweiligen Gemeindemitglieder, Freunde und Fans gaben sie ihr Bestens. Klaus Weil war das Glück hold und er errang den entscheidenden Punkt für seine Gemeinde, die mit lauten Jubelrufen das Ergebnis feierte. Pottum muss sich nun in Kürze im Halbfinale mit dem Sieger aus der Region Eifel-Saar-Mosel messen.
(Ulrike Preis)