Zur Pfingstregatta werden mehr als 35 Boote erwartet

Wenn die Besucher an Pfingsten auf den Wiesensee schauen, werden sie viele weiße Segel sehen. Wie in jedem Jahr richtet der Segelclub Wällerwind Pottum (SCWP) seine Pfingstregatten aus, zu dem Segler aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen. Am Wiesensee wird am Wochenende alle drei Tage gesegelt, sofern

der Wind es zulässt. Am Samstag und Sonntag steht der „Wäller Pfingst-Cup“ auf dem Programm, am Sonntag Nachmittag und am Montag wird die Traditionsregatta, der „Pottumer Pott“, ausgesegelt. Den „Pottumer Pott“ gibt es seit den 70er Jahren.



„Wir freuen uns, dass wieder so viele Segler zu uns kommen“, sagt Carsten Held, der erste Vorsitzende des Vereins. Jahr für Jahr werden es mehr Boote, aber bei der Bootsklasse Conger, die an Pfingsten gesegelt wird, kommt es nicht nur auf das seglerische Können, sondern auch auf die Geselligkeit an. „Die Congerklasse ist eine besondere Klasse. Wir gehören alle zu einer großen Familie“, sagt Held. Die Boote der Congerklasse sind fünf Meter lang und haben eine Segelfläche von 12 Quadratmetern, die sich auf zwei Segel verteilt. Segelfertig wiegt ein Boot dieser Klasse circa 250 Kilogramm.

Rund ums Segeln sorgen viele Freiwillige des Vereins für das Wohl der Gäste. „Wir haben allein 27 Leute, die sich um den Service im und um das Clubhaus kümmern. Das heißt, jeder Sechste ist an Pfingsten dabei“, sagt Held. Ein großes Event für den kleinen Verein, der jedes Jahr aufs Neue mit dem Wasserstand zu kämpfen hat. Denn nach Pfingsten heißt es für die Vereinsmitglieder häufig schon einpacken, da der See zu wenig Wasser führt und daher nicht mehr tief genug ist um zu segeln.