Ehrennadel und Urkunde als Dank

Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Westerburg lud dieser Tage seine aktuellen „Jubiläums-Blutspender“ zu einem gemeinsamen Abendessen in den Senioren-Wohnpark Schloßblick in Westerburg ein. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für das 25., 50., 75., 100. oder auch 125. Mal unentgeltliche Blutspende

 gab es darüber hinaus noch eine Ehrennadel mit Urkunde sowie ein besonderes Dankeschön-Geschenk.

„Die wichtigste Person sind heute Abend Sie!“, unterstrich Giesbert Wiethoff, Stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Westerburg die besondere Bedeutung der langjährigen Blutspender, die er ebenso wie der Referent des DRK Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz und Saarland, Benjamin Greschner, Bereitschaftsleiter Marcel Martinka und dessen Stellvertreter Marco Breuer herzlich willkommen hieß.


                     Wichtige Spende
„Ihre Spenden sind uns wichtig“, so Wiethoff, der den Anwesenden nun einen Einblick in das Blutspendeverfahren. Ständig am Limit der Lagerhaltung sei es für den DRK-Ortsverein eine große Aufgabe, bei jedem Termin für die Logistik und die Betreuung sowie die Motivation der Spender zu sorgen. Durch die Fortschritte in der modernen Medizin steige der Bedarf an Blutkonserven stark an. „Diesen Bedarf zu decken, wäre ohne die freiwilligen Helfer und insbesondere die vielen Blutspender nicht möglich“, führte Wiethoff weiter aus. In seiner Ansprache betonte er, dass es nicht selbstverständlich sei, dass Menschen etwas für das Gemeinwohl tun. „Die Blutspenden dienen dazu, anderen Menschen in Not zu helfen. Somit ist Blutspende auch Ehrenamt“, stellte der Stellvertretende Vorsitzende fest. Dabei erinnerte er auch an die Nöte weltweit und zeigte, wie das Rote Kreuz als internationales Schutzzeichen ein Zeichen der Hilfe und des Schutzes ist. Zu den weiteren Aufgaben des DRK gehöre neben der Rettung von Menschenleben und der Katastrophenhilfe auch der Einsatz in Kriegsgebieten, Gesundheitsdienst und natürlich auch die Nachwuchsarbeit. Wiethoff nutzte die Gelegenheit, den rund 50 Frauen aus der Verbandsgemeinde Westerburg zu danken, die jedes Mal für die Verpflegung der vielen Blutspender sorgen.

Benjamin Greschner wies darauf hin, dass Westerburg einer der wichtigsten Blutspendetermine in Rheinland-Pfalz sei. „Durchschnittliche Spenderzahlen von rund 350 bis 400 Personen schaffen die wenigsten Orte“, so der Referent. Mit der Blutspende einer Person könnten drei Patienten versorgt werden.„Sie sind für uns ein Garant der Versorgungssicherheit. In der gesamten Kette sind Sie als Spender das wichtigste Glied. Ich hoffe, Sie bleiben uns weiterhin gewogen“, äußerte sich Greschner abschließend.


Die Geehrten haben bereits 25, 50, 75, 100 oder auch 125 Mal unentgeltliche Blutspenden geleistet.

                    Die Geehrten
Als Zeichen des Dankes hatten sich die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Westerburg neben Ehrennadel und Urkunde noch etwas Besonderes überlegt. So gab es darüber hinaus – je nach Blutspendezahl – noch eine Flasche Erste-Hilfe-Likör, Kochbücher oder einen wertvollen Bildband. Mit 25 Blutspenden konnten Markus Bösing aus Rothenbach, Andre Buxbaum aus Höhn, Ulrike Frittaioni aus Härtlingen, Martin Garcia Scholz aus Westerburg, Maik Goldhausen aus Guckheim, Tanja Helsper aus Ailertchen, Laura Herzmann aus Girkenroth, Karin Holzhäuser aus Ailertchen, Gerhard Josef Luksch aus Kaden, Bernd Mager aus Kölbingen, Dirk Otte aus Westerburg, Jan Schauß aus Westerburg, Delia Schulte aus Guckheim und Heiderose Wagner aus Dornburg ihr ersten Jubiläum in Sachen Blutspende feiern.
Dankesworte für 50-maliges Blutspenden gingen an Agnes Benner aus Langenhahn, Ursula Ferger aus Westerburg, Christoph Klees aus Winnen, Monika Kloft aus Mähren, Detlef Mallmaus aus Brandscheid und Lothar Pistor aus Hergenroth.
75. Mal Hilfe am Nächsten leisteten Veit Eisenmenger aus Westerburg, Heidrun Fetz aus Kölbingen, Thomas Goldhausen aus Guckheim, Klaus Hastrich aus Brandscheid, Brigitte Kuhl aus Guckheim, Rudolf Menges aus Brandscheid, Mario Mille aus Mähren und Michael Pieschl aus Westerburg


Glückwünsche und ein herzliches Dankeschön galt auch Helmut Gläßer aus Guckheim, der bereits 100 Mal zur Blutspende ging.

Den Rekord an diesem Abend stellten Manfred Mille aus Guckheim

und Ulrich Siefert aus Westerburg auf, sie haben bereits 125 Mal als „Lebensretter“ fungiert.