Die Looping Louis gewannen vor dem Ecker-Clan und den Krautschisser-Four

Für den Nachmittag des Kirmes-Sonntag hatten sich die Mitglieder der Kirmesgesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen: sie veranstalteten eine Märchen-Olympiade, die bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für reichlich Gaudi und viele Lacher sorgte.

Die Märchen-Olympiade fand in Anlehnung an die früheren Märchenumzüge statt. Sie bestand aus vielen leichten und lustigen Disziplinen. Jeweils traten zwei Mannschaften in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Tamara Skopek und Ines Zimmermann, in deren Händen  Durchführung und Moderation lag, hatten sich hier einiges einfallen lassen.



Die beiden Spielleiterinnen waren in Kostüme geschlüpft. So zog Tamara Skopek als fesches Burgfräulein die Blicke auf sich und Ines Zimmermann verkörperte einen Herold. Weitere Mitglieder der Kirmesgesellschaft standen ihnen hilfreich zur Seite. Als Hilfsmittel dienten beispielsweise bunte Wassereimer, Holzstöcke und Jutesäcke. Die Spielfläche war der große Rasenplatz unterhalb des Rathausplatzes, welcher zu einer kleinen Arena ausgebaut wurde. Große Bühnenteile sorgten für eine tolle, farbenfrohe Kulisse und eine Vielzahl an Strohballen bot reichlich Sitzmöglichkeiten.

Die Geschichten einiger bekannter Märchen wie der gestiefelte Kater, Hans im Glück und Khalif Storch wurden an diesem Nachmittag auf fantasievolle Weise lebendig. Schnelligkeit war nicht nur bei „der Hase und der Igel“ gefragt. Während das tapfere Schneiderlein „Sieben auf einen Streich“ erledigte, waren in diesem Fall sieben Blechdosen per Wasserstrahl zu Fall zu bringen. Immer wieder gab es lautes Gelächter und erfrischende Wasserspritzer. Eine besondere Technik erforderte der Teebeutel-Weitwurf, der mit dem Mund auszuführen war. Nicht immer war das ganze vierköpfige Team gefragt. Manchmal stand ein Mitspieler im Mittelpunkt und hatte die Aufgabe, die ganze Mannschaft vertreten. Die übrigen Spieler sowie Familie und Freunde feuerten von allen Seiten her lautstark an.


Gegen 18 Uhr fand dann die Siegerehrung statt. Über den dritten Platz freute sich das Team der „Krautschisser Four“ (190 Punkte), die einen Gutschein in Höhe von 30 Euro vom Eiscafé De Luca gewannen. Sie spendeten ebenso wie der Ecker Clan, der Platz 2 (220 Punkte) belegte und einen Gutschein vom Restaurant Fanis in Höhe von 40 Euro gewann, ihren Gewinn den Teilnehmern des „Altes Katasteramtes“. Diese belegten gemeinsam mit „Girl Power“ und „Die Jolly‘s“ und „Die jungen Wilden“ den 4. Platz. Für sie alle gab es Trostpreise. Über den Hauptgewinn, einen Gutschein vom Restaurant Göreme in Höhe von 50 Euro freute sich „Looping Loui“, die den Eisgutschein für das Alte Katasteramt um 20 Euro aufstockten. Die Teilnehmer und Betreuer der Wohnstätte für Behinderte freuten sich sichtlich über die großzügige Spende. Alle Mitwirkenden lobten die gute Organisation und die gelungene Umsetzung der Idee. Die allseits positive Resonanz lässt hoffen, dass die Märchen-Olympiade im nächsten Jahr in die zweite Runde gehen kann.



Zum Programm am Sonntag-Nachmittag gehörten aber auch die Ehrungen der Gründungsmitglieder



Zuvor fand die Auszeichnung des Verschönerungsvereins Westerburg für den schönsten Blumenschmuck statt.



Den anwesenden Kindern schenkten Stadtbürgermeister Ralf Seekatz und der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft Westerburg, Frank Schäfer, wieder Fahrchips für die Karussells auf dem Rummelplatz.