Dank galt den vielen ehrenamtlichen Helfern

Der Ski- und Snowboard-Club Westerburg feierte am vergangenen Wochenende sein 50-jähriges Bestehen. Zum bunten Abend der Jubiläumsfeier gehörte neben einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Den Auftakt machte

die Stadtkapelle Westerburg

unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Mario Koch. Im winterlich geschmückten und schön illuminierten Ratssaal gaben sie zunächst das Westerwaldlied zum Besten. Nach weiteren musikalischen Kostproben hieß die Vorsitzende des Ski- und Snowboard-Clubs Westerburg, Laura Kunz, die Anwesenden herzlich willkommen. Ihr Dank galt den vielen Helfern, die das Fest ermöglicht und unterstützt haben, allen voran Wolfgang Behrendt, der sie als Stellvertretender Vorsitzender stets tatkräftig unterstütze.
                    Geschenke zum Jubiläum
Glückwünsche von Stadt und Verbandsgemeinde überbrachte der Stadtbeigeordnete Dieter Dünnes, der im Namen der Bürgermeister Urkunden und Geldgeschenke überreichte. Seine Funktion als Schirmherr des Jubiläums nahm Dr. Stephan Krempel wörtlich und überreichte als Geschenk einen großen Schirm, der künftig insbesondere zum „Après-Ski“ genutzt werden soll. Gleichzeitig versprach Krempel zur „Einweihung“ die erste „Schirmrunde“. Im Gespräch mit Thorsten Schmidt, der als Moderator durch den Abend führte, lobten beide das Engagement des Vereins. Auch wenn die Saison für den Wintersport in Westerburg oftmals recht kurz sei, so müsse doch meistens spontan für eine gute Piste gesorgt werden und auch der Service für Lift und Skihütte sei teilweise über Wochen hinweg täglich zu organisieren. Unzählige Kinder hätten durch den Verein Skifahren gelernt, hob Krempel hervor und lobte auch die tollen Familienfreizeiten, die der Ski-Club organisiere.

               Tanzende Ski-Hasen
Für eine tolle Überraschung sorgten die tanzenden Ski-Hasen, die Lust auf eine Party-Nacht weckten und nicht ohne eine Zugabe aus dem Rampenlicht abmarschieren durften. Lobende Worte und ein Dankeschön sprach Laura Kunz den zwölf jungen Damen und auch deren Trainerin Stefanie Bangard aus. Die Tanzgruppe II des Sportvereins Rot-Weiß Willmenrod hatte den Tanz eigens für diese Veranstaltung einstudiert.

Verschiedene Westerburger Vereine und befreundete Ski-Clubs aus der Region schlossen sich den guten Wünschen ihrer Vorredner an und überreichten ebenfalls Geschenke.

Laura Kunz nutzte nun als Vereinsvorsitzende die Gelegenheit, verschiedenen engagierten und langjährigen Mitgliedern mit einem Präsent zu danken und die Werbetrommel für den Verein zu rühren. So wies sie darauf hin, dass neben Rodeln und Skifahren auch das Snowboardfahren am Westerburger Skihang möglich sei, und dass Unterricht für diese beiden Sportarten angeboten werde.

Kräftigen Beifall erntete auch Dieter Dünnes, der als "der Mann aus den Bergen" für reichlich Lacher sorgte. Mit einem lautstarken „Ski-Heil“ war seine Büttenrede aus dem Jahre 1979 gespickt und ließ so manche Erinnerungen wach werden. Im gemütlichen Beisammensein klang der Abend bei Musik mit DJ Florian Pohle aus. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. 

                    Ehrung langjähriger Mitglieder
Besondere Ehre wurde an diesem Abend Helmut Zschommler zuteil. Er wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft von Jörg Weißgerber vom Skiverband Rheinland mit der Silbernen Ehrennadel und einer Urkunde ausgezeichnet. Wie Weißgerber in seiner Ansprache deutlich machte, leistete Zschommler maßgebliche Arbeit beim Aufbau des Vereins. Auch Anschaffung und Aufbau der ersten Skilift-Anlage, Planung und Aufbau der Ski-Hütte, der Lifthütte und der Fahrzeuggaragen war er maßgeblich beteiligt. Überdies war der heute 72-Jährige 40 Jahre lang als Übungsleiter und Ski-Lehrer tätig. Nicht unerwähnt blieb sein Engagement bei der Durchführung der Ausflugsfahrten und der Ski-Betreuung.
Weitere Auszeichnungen gehen noch vier Vereinsmitgliedern zu, die an diesem Abend leider nicht kommen konnten. Dies sind Annette Held für 30-jährige Mitgliedschaft sowie Norbert Müller, dessen Ehefrau Marion und Sohn Daniel, die seit 25 Jahren dem Verein angehören.