Gemeinsam mit dem Blasorchester Meudt, der Flötengruppe und "WoodWindBrass"

Am 1. Adventssonntag, als sich auf dem Pfefferkuchenmarkt in der Westerburger Innenstadt langsam die Türen schlossen, lud die Stadtkapelle Westerburg unter der musikalischen Leitung von Mario Koch zu seinem traditionellen Adventskonzert in die Christkönig-Kirche ein.

Bei weihnachtlichen Melodien war dies für alle Musikfreunde aus der Region eine schöne Gelegenheit, sich auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen.

                    Das Flötenensemble
Eröffnet wurde das Konzert von den jüngsten Mitgliedern der Stadtkapelle Westerburg: dem Blockflöten-Ensemble. Unter der Leitung von Doris Heisters hatten sich die kleinen und großen Mitglieder bestens auf diesen Auftritt vorbereitet. Ihr Adventsmedley wurde mit reichlich Beifall bedacht und die Kinder freuten sich im Anschluss über Süßigkeiten als Belohnung. „Der Fleiß und die vielen Probenstunden haben sich wirklich gelohnt, ihr habt das toll gemacht“, lobte Julia Pletsch, die abwechselnd mit Ine Schmale durch das Programm führte. Dabei nutzten die Beiden  die Gelegenheit, ihrem Dirigenten herzlich zum Nachwuchs zu gratulieren und ihm und Doris Heisters (ein Dankeschön für ihre tolle und wertvolle Arbeit mit dem Nachwuchs) einen Blumenstrauß zu überreichen. 


                   Das WoodWindBrass-Quintett
Über kräftigen Applaus freuten sich dann auch Britta Carstensen, Uli Ferger, André Kaiser, Christoph Künz und Maic Zimmermann, die sich als fünfköpfige Bläsergruppe „WoodWindBrass-Quintett“ nennen. Sie brachten zunächst den Slawischen Tanz Nr. 8 von Antonin Dvorak zu Gehör. Es folgten „Spaziergang“ (aus der Suite „Die Stadt“ von Pavel Stanek) und schließlich der Abendsegen (aus Humerdincks „Hänsel und Gretel“).

             Das große Orchester
Als großes Orchester beeindruckte die Stadtkapelle Westerburg zusammen mit dem Blasorchester Meudt, die den Zuhörern einen bunten Mix aus alten und neuen, deutschen und internationalen, besinnlichen und beschwingten Weihnachts- und Winterstücken präsentierte.
Den Auftakt machte „Westminster Carol“ mit seinen fließenden Melodien und strahlenden Harmonien. Es folgten „Let the bells ring“ und  „Elysium“ (Robert Finn). Mit „The Danserye“ ließen die Musikanten mittelalterliche schwungvolle Tänze erklingen. Laura Ferger stand als Solistin mit ihrem Saxofon dem Stück „You raise me up“ im Mittelpunkt. Zwischendurch war auch das Publikum angesprochen, aktiv beim Konzert mitzuwirken und mitzusingen. So war es für alle ein schönes Gefühl, als große Gemeinschaft mit „Macht hoch die Tür“ und der Zugabe „Tochter Zion“ die Kirche zu erfüllen.