Alte Trachten, Puppen und Haushaltsgegenstände bewundert

Am vergangenen Montag besuchten die Kinder der Klasse 2b der Regenbogenschule in Westerburg zusammen mit Klassenlehrerin Anika Hommrich und ihren Eltern das Heimat- und Trachtenmuseum in Westerburg. Christine Klein, Vorsitzende des Vereins "anno dazumal" hieß die kleinen und großen Besucher

herzlich willkommen. Über die interessierten Gäste freute sich auch Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, der die Kinder mit einer süßen Überraschung erfreute und ihnen viel Spaß beim Erkunden des Museums wünschte.



Zunächst bewunderten die Grundschüler die große Sammlung an alten Trachten. Christine Klein, die in Siebenbürgern geboren und aufgewachsen ist, wusste hierüber viel zu berichten. Eine willkommene Gelegenheit die Vielfalt und Schönheit der Volkstrachten zu zeigen sind die Miniatur-Trachten, die von der Vorsitzenden des Museumsvereins in liebevoller Handarbeit gefertigt wurden. Unzählige Puppen - darunter auch viele Barbiepuppen - verkleidete sie mit ihren farbenfrohen Kleidchen.



Der größte Raum des Museums beherbergt die „gute alten Stube“, in der neben einem Bett auch Wäscheschrank, Kinderkorb und ein Ofen aus der Zeit um 1850 bis 1870 stehen. „Hier feiern wir im Anschluss unsere vorgezogene Weihnachtsfeier“, berichtete Bianca Baumgart-Jansen, die als Klassenelternsprecherin den Nachmittag organisiert hatte.

Als Erinnerungsgeschenk überreichte Christine Klein ein selbst gemachtes Pfefferkuchenhäuschen an die Klassenlehrerin. „Die Süßigkeiten dürft ihr dann in den nächsten Tagen in der Schule naschen“, freute sich die Seniorin über die leuchtenden Kinderaugen.