Weihnachtliches Programm sorgte für unterhaltsame Stunden 

Wie in jedem Jahr so lud auch diesmal die Stadt Westerburg alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die 75 Jahre und älter sind, zu einer gemütlichen Adventsfeier in die Stadthalle Westerburg ein. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Stadtkapelle Westerburg hieß Stadtbürgermeister Ralf Seekatz die Besucher

herzlich willkommen. Lobende Worte gab es für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die die Halle so schön weihnachtlich hergerichtet hatten. Sein besonderer Dank galt den zahlreichen Helfern vor und hinter den Kulissen, hier insbesondere den Mitgliedern des DRK Ortsvereins Westerburg (für Fahrdienst und Bewirtung) sowie den vielen kleinen und großen Akteuren auf der Bühne, die den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.

Sein Dank galt aber auch der Stadtbeigeordneten Gabriele Frenz-Ferger, die sich wieder um die Organisation gekümmert hatte und durch das abwechslungsreiche Programm führte. Seekatz erinnerte in seiner Ansprache an die 725-Jahr-Feier der Stadt Westerburg. „Der liebe Gott muss ein Westerburger sein“, äußerte er sich im Hinblick auf das tolle Wetter, das zum guten Gelingen der Historischen Ratssitzung und des Stadtfestes im August beitrug.
                    Besinnliche Zeit
Neben Mitgliedern des Stadtrats waren zur Seniorenfeier auch die Vertreter der Kirchen gekommen. In ihrem Grußwort ging Pastoralreferentin Dorothee Bausch von Katholischen Kirchengemeinde Christkönig auf das Gedicht „Sage, wo ist Bethlehem?“ von Dichter Rudolf Otto Wiemer ein.

Nun waren alle Anwesenden angesprochen, gemeinsam ein paar bekannte Weihnachtslieder zu singen. Diese wurden von der Stadtkapelle Westerburg begleitet. Die nun folgende „Kaffeepause“ bot Zeit und Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen zu stärken und das Gespräch mit den Tischnachbarn zu suchen.


Im Anschluss erfreuten Kinder der Kommunalen Kindertagesstätte „Zaubergarten“ Westerburg, die als kleine Sterne verkleidet waren, mit ihrem Auftritt.
                    Mundartgedichte
Ebenfalls mit kräftigem Beifall bedacht wurde Karl-Heinz Reitz, der mit seinen Mundart-Geschichten und -Gedichten die Anwesenden zum Lachen und Schmunzeln animierte.

Dabei ging es um einen Christbaum, der Biene Maja heißen sollte, um „Bewegungsmelder“ im Schlafzimmer, Familie Hempel, Bürgermeister und Ehrenamt und auch ein altes Gebiss, dass beim Hausputz wiedergefunden wurde.

Unter der Leitung von Helge Staller gab nun die Sängervereinigung 1852 Westerburg einige Lieder zum Besten.

Die Kids der KKWV präsentierten sich unter der Leitung von Nadine Ferger und Nicole Ecker-Wengenroth zunächst als „Pippi Langstrumpf“ und zogen dann mit ein paar Mitmachtänzen die Blicke auf sich.

       
Nun trat das Blockflötenensemble der Stadtkapelle Westerburg unter der Leitung von Doris Heisters ins Rampenlicht. Die Kinder wurden begleitet von Tuba und Klarinette und erfreuten unter anderem mit dem „Stern von Bethlehem“ und „Es ist für uns eine Zeit angekommen“.

Schließlich hieß es Abschied nehmen. Gabriele Frenz-Ferger wünschte im Namen der Stadt allen Besuchern einen guten Heimweg, schöne und besinnliche Festtage sowie alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr. Beim gemeinsamen Schlusslied "Fröhliche Weihnacht überall!" mit Matthias Donath am Flügel klang der gemütliche Nachmittag aus.