Bei einer laufenden Grundausbildung zugeschaut

Am Samstag, 9. September 2017, machten sich die Betreuer der Bambinifeuerwehr Winnen-Gemünden mit insgesamt 22 Kindern auf den Weg nach Wiesbaden. Die Kameraden Marcel Müller und Sebastian Jung vom Löschzug Westerburg hatten dankenswerter Weise den Besichtigungstermin in der

Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Wiesbaden organisiert.

 

Dort angekommen, wurde die Gruppe von „Feuerwehr-Profi“ Martin begrüßt. Er nahm sich ganz viel Zeit, um den Alltag der Feuerwehrleute zu beschreiben, aber auch die Fahrzeuge und das Großgerät zu erklären. Zu Beginn löste er einen Übungsalarm aus, damit der Feuerwehrnachwuchs einmal erleben durfte, wie das computergestützte System ganz unspektakulär mit Gong, Lichtzeichen und einer Sprachdurchsage funktioniert. Selbst wenn man auf dem Klo sitzt, wird man durch so genannte Blitzer über den Einsatz informiert. Und Martin meinte dazu: „Dann sollte man sein Geschäft möglichst schnell zu Ende bringen.“

Nun ging es daran, die vielen Fahrzeuge zu erkunden. Neben dem Basisfahrzeug, das grundsätzlich immer mit in den Einsatz fährt, erkundete die Gruppe unter anderem die Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug, das Fahrzeug zur Höhenrettung, aber auch die Waldbrandbekämpfungsgeräte und das Fahrzeug zur Wasserrettung.

 

Abschließend konnten sich die Bambini noch das Außengelände ansehen und dabei einer laufenden Grundausbildung zuschauen. Auch der Unterkunftsbereich mit den Schlafgelegenheiten, die Aufenthaltsräume und die Küche, in der sich die Feuerwehrleute selbst das Essen zubereiten, wurden besichtigt.

Martin zeigte den Kindern auch, wie die Kameraden im Einsatz die berühmte Stange vom ersten Stock in die Fahrzeughalle hinunter rutschen. Auf vielfachen Wunsch wiederholte er dies mehrfach. Nach zwei sehr interessanten Stunden wurde dann wieder die Heimreise angetreten. Am Ende waren sich die Kinder und Betreuer einig: Das war ein toller Ausflug!