thumb WbgDRKFahrzeuge06112011

Zur Fahrzeugübergabe kamen nicht nur die künftigen Fahrer der sechs neuen Spezialfahrzeuge an die Geschäftsstelle des DRK in die Langenhahner Straße 1, sondern auch die Firmenvertreter des Fahrzeuglieferanten und des Umbauunternehmens. So freute sich Fahrdienstleiter Frank Ströder, dass er Christoph Eul (Verkaufsleiter) und Dirk Kurzok (Kfz.-Meister) vom Autohaus Ford Klemmt in Bad Marienberg und Bernhard Kersting, Vertreter der Firma AMF Bruns aus Eitorf, zu diesem besonderen Anlass begrüßen konnte.

 

Wie im Gespräch zu erfahren war, verfügen die Fahrzeuge über Platz für bis zu sechs Rollstühle oder alternativ acht sitzende Fahrgäste. „Durch die flexible Bestückung ist hier jede Kombination zwischen Rollstuhl- und Sitzplätzen möglich“, erläuterte Ströder, der auf die Sicherheit allergrößten Wert legt. So werden die Fahrzeuge beim DRK maximal sechs Jahre - beziehungsweise 250.000 bis 300.000 Kilometer gefahren - und dann gegen neue ersetzt.

Die aktuelle Brutto-Invetitionssumme betrage 360.000 Euro. Nachdem bereits im letzten Jahr fünf neue Fahrzeuge im Wert von 250.000 Euro angeschafft wurden, hat der DRK-Fahrdienst in den letzten beiden Jahren über 600.000 Euro in die Modernisierung seines Fuhrparks investiert.

Die Fahrzeuge sind allesamt auf dem allerneuesten Stand der Technik und garantieren den Rollstuhlfahrerin wie auch den sitzenden Fahrgästen einen sicheren und hochkomfortablen Transport. Dazu gehört auch die Ausstattung mit zweifacher Klima- und Heizungsanlage.

Als Fahrzeugbasis wurde der Ford Transit FT 350 L in LangauWbgDRKFahrzeuge06112011sführung und mit Hochdach vom Autohaus Klemmt geliefert. Die Fahrzeuge wurden dann von einem der renommiertesten Ausbauer, der Firma AMF Bruns nach den modernsten Sicherheitsaspekten und konform zu den aktuellen DIN / EN - Normen behindertengerecht ausgebaut. Alle Fahrzeuge verfügen über einen äußerst sicheren Schwenklift, der den Rollstuhlfahrer in seinem Rollstuhl über eine elektrische Hebe- und Schwenkbühne in das Spezialfahrzeug befördert.

Wie Ströder weiter berichtete, nehmen alle Fahrer regelmäßig an Lehrgängen für die sichere Beförderung von Menschen in Rollstühlen teil, weiterhin werden Erste Hilfe Kurse und Fahrsicherheitstrainings periodisch absolviert und alle Fahrer verfügen zusätzlich noch über einen Personenbeförderungsschein. Als erster Anbieter im sogenannten Behindertenfahrdienst im Westerwald befördert der DRK Fahrdienst bereits seit 1965 Menschen mit Behinderungen in seinen Spezialfahrzeugen. Insgesamt verfügt das DRK Westerwald über 35 Spezialfahrzeuge und 55 Fahrer. Diese sind tagtäglich im Einsatz, um Menschen mit Behinderungen, kranken Menschen und Senioren einen der wichtigsten Bestandteile ihrer Lebensqualität - die Mobilität - zu erhalten und zu optimieren. Im Westerwald nutzten rund 150 Menschen täglich dieses Angebot.

Der DRK- Fahrdienst kann im gesamten Westerwald in Anspruch genommen werden und ist unter der Service-Rufnummer 07000 - 3755899 erreichbar. Weitere Informationen sind auf der Homepage unter : www.drk-fahrdienst.de zu finden.

 

.