thumb WbgRealsAdventsbasar 01112011Realschule plus Westerburg informierte Viertklässler und deren Eltern

Die Westerburger Realschule-plus legt auch in der neuen Schulform Wert auf ihre Traditionen. Dazu gehört der alljährliche Weihnachtsbasar sowie die Informationsveranstaltung für die künftigen Fünftklässler.Eltern, Großeltern, ehemalige Schüler sowie zahlreiche interessierte Viertklässler mit ihren Eltern bescherten der Realschule plus ein volles Haus und belohnten damit die Bemühungen der gastgebenden Schüler und Lehrer, die sich für diesen Tag mächtig ins Zeug gelegt hatten.

Groß war das Angebot an selbst hergestellten Kunstwerken, Schmuckstücken und Geschenken. Dazu gehörten selbst gebastelte Weihnachtdekorationen wie Adventsgestecke, Adventskränze, Weihnachtsbaumschmuck, Kerzen und Lichterketten. Neben Weihnachtsliedervorträgen trug auch die große Verlosung zum Gelingen des Vormittags bei. Mit einem großen Angebot an Speisen und Getränken hatte die Schülervertretung als Organisator für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Auch in diesem Jahr wird ein Teil des Erlöses für einen wohltätigen Zweck gespendet.

WbgRealsAdventsbasar 02112011Gleichzeitig fand ein Informations- und Schnuppertag statt, den zahlreiche Eltern der jetzigen Viertklässler und ihre Kinder nutzten, um sich die neue Realschule plus einmal genauer anzuschauen.

Schulleiterin Bärbel Gilles und Orientierungsstufenleiter Achim Lehnert erläuterten die Besonderheiten der Schule, das vielfältige Angebot und das Konzept der kooperativen Realschule plus. Dabei standen unter anderem die Bereiche Ganztagsschule, Medienkompetenzschule und Schwerpunktschule im Mittelpunkt.

Das Ganztagsangebot mit gemeinsamem Mittagessen in der Mensa, einer Lernen-Üben-Fördern-Phase und einer handlungsorientierten Gruppenphase, in der den Schülern auch Freizeit- und Hobbyangebote gemacht würden, sei fester Bestandteil der Realschule plus, betonte die Schulleiterin.

WbgRealsAdventsbasar 01112011Die kooperative Form der Realschule ermöglicht den Schülern zwei Abschlüsse unter einem Dach, entweder mit Ende des 9. Schuljahres den Berufsreifeabschluss oder am Ende des 10. Schuljahres den qualifizierten Sekundarabschluss I. Abschlussbezogene Klassen werden nach der gemeinsamen Orientierungsstufe ab der Klasse 7 gebildet. In diesem Zusammenhang wies Konrektor Achim Lehnert ausdrücklich darauf hin, dass die Durchlässigkeit des rheinland-pfälzischen Schulsystems den Wechsel in eine andere Schulform jederzeit ermögliche. Lehnert betonte, dass die Realschule plus eine wichtige Aufgabe darin sehe, jeden Schüler nach seinen Möglichkeiten individuell zu fördern und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Schulsozialarbeiterin, Charlotte Dückers, die ihre Arbeit erst vor wenigen Wochen an der Schule aufgenommen hat, stellte sich den interessierten Eltern vor und informierte über ihre Tätigkeitsbereiche. Lehrerin Christine Henrich stellte das an der Schule praktizierte Konzept der Streitschlichtung vor und betonte die Notwendigkeit, offensiv an Konfliktlösungen zu arbeiten. Über den Wahlpflichtfachbereich, der einen Kernbereich der Realschule plus darstellt, und die Bedeutung der Berufsorientierung informierte die pädagogische Koordinatorin, Sabine Gans. Eine Besonderheit der Realschule plus stellen die neuen Wahlpflichtfächer dar, die zu Französisch hinzukommen: Hauswirtschaft und Soziales (HuS), Wirtschaft und Verwaltung (WuV) und Technik und Natur(TuN) und den Schülern bereits im 6. Schuljahr quartalsweise in rotierendem Wechsel vorgestellt werden. Ab der 7. Klasse müssen sie sich dann für ein Fach entscheiden. Schon sehr früh würden die Schüler an der Realschule mit der Analyse der eigenen Stärken, Schwächen und Potentialen und der aktiven Berufsplanung konfrontiert, so Gans.

Ein Höhepunkt für die Schüler der jetzigen vierten Klasse war der Schnupperunterricht, bei dem die Grundschüler ein eigens für sie zugeschnittenes Programm durchlaufen und den Unterricht in ihrer vielleicht neuen Schule aktiv mitgestalten konnten. In fünf Gruppen eingeteilt, übten sie mit Musiklehrerin Angelika Wies ein Weihnachtslied ein, erlebten sie ihre erste “echte” Englischstunde, die Fremdsprachenlehrerin Diana Dziegilewski vorbereitet hatte, durften sie im Chemielabor unter der Anleitung von Jutta Schreiner (Lehrerin für Naturwissenschaften) Insekten mikroskopieren, das Farbenspektrum schwarzer Filzstiftfarbe unter dem Mikroskopuntersuchen, die Leitfähigkeit von Strom testen, ausprobieren wie Salzsäure schmeckt und die Funktion eines Bunsenbrenners testen. Mit Carola Plate, Lehrerin für Textverarbeitung und Informatische Bildung, gestalteten die Viertklässler mit Hilfe des Computers eine weihnachtliche Grußkarte und in der Küche “schnuppern” sie in das Wahlpflichtfach HuS, indem sie unter der Anleitung von Hauswirtschaftslehrerin Rosi Haas köstliches Weihnachtsgebäck künstlerisch dekorierten und anschließend selbstverständlich verzehren durften.

Zum Abschluss des Informationstages war auch für die Eltern der jetzigen Grundschüler ein Rundgang durchs Gebäude angeboten worden, um ihre Kinder in Aktion zu sehen, sich ein Bild von beispielsweise der Mensa und der Schulwerkstatt zu machen und die hervorragenden Ausstattung der Computerräume, der Lehrküche und der naturwissenschaftlichen Fachräume in Augenschein zu nehmen.

Anmeldezeiten für das kommende Schuljahr:

Die Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. Klassen können an folgenden Tagen für die Westerburger Realschule plus angemeldet werden:

13.und 14. Februar von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

15. und 16. Februar von 8.00 bis 13.00 Uhr

22. bis 29. Februar von 8.00 bis 13.00 Uhr

Vorzulegen sind bei der Anmeldung je eine Kopie der Geburtsurkunde und des Halbjahreszeugnisses der vierten Klasse und ein Passfoto.