Die Verbandsgemeinde Westerburg informiert

Der Werkausschuss besichtigte gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, der Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Dr. Ulrike Fuchs und dem Beigeordneten Edelbert Schilling, sowie Werkleiter Jörg Pfaff vor der Werkausschusssitzung verschiedene

Baumaßnahmen der Verbandsgemeindewerke.

Als erstes wurde die geplante Baumaßnahme "Ortsdurchfahrt Obersayn" begangen, welche im Jahr 2019 mit Kanälen und Wasserleitungen erneuert werden soll. Diese Maßnahme wird gemeinsam mit der Erneuerung des Straßenkörpers und den Nebenanlagen durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Ortsgemeinde durchgeführt.


Anschließend wurde der für die Trinkwasserversorgung der Verbandsgemeinde wichtige Hochbehälter Obersayn mit 2.500 Kubikmeter Fassungsvermögen in Augenschein genommen. Dieser wird gemeinsam mit den Verbandsgemeindewerken Selters und Wallmerod als Gemeinschaftsbehälter, federführend durch die Verbandsgemeindewerke Westerburg, betrieben . Er versorgt als zentrale Versorgungseinheit zum einen die Ortschaft Obersayn mit Trinkwasser. Zum anderen sind  auch über eine Verbundleitung die Ortschaften Kaden, Kölbingen, Brandscheid, Sainscheid bis hin zur Stadt Westerburg, sowie Härtlingen, Guckheim, Weltersburg und Girkenroth an das Verbundsystem angeschlossen. Über weitere Versorgungsleitungen ist die Wasserversorgung von Gemeinden der VG Selters und der VG Wallmerod sichergestellt.


Abschließend wurde der im vergangenen Jahr für 350.000 Euro kernsanierte Hochbehälter Gemünden begutachtet. Dieser wird gespeist von dem ebenfalls im letzten Jahr für 260.000 Euro sanierten Tiefbrunnen Gemünden, sowie über eine Verbundleitung vom Hochbehälter (HB) Neuhochstein, der sein Trinkwasser aus der Grube Alexandria bezieht. Der HB Gemünden versorgt die ca. 1.200 Einwohner der Ortsgemeinde Gemünden mit Trinkwasser höchster Qualität.

Werkleiter Jörg Pfaff erläuterte den Mitgliedern des Werkausschuss die durchgeführten Arbeiten und technischen Details der Sanierung. Im Anschluss an die Anlagenbesichtigung tagte der Werkausschuss bei seiner Werkausschusssitzung im Besprechungsraum der Gruppenkläranlage Westerburg-Gemünden-Härtlingen.

Ein Tagungsordnungspunkt behandelte die geprüften Jahresabschlüsse der Abwasserbeseitigungsanlagen und des Wasserwerks zum 31. Dezember 2016. Der Werkausschuss empfahl einstimmig dem Verbandsgemeinderat, die Jahresabschlüsse in der vorgelegten Fassung festzustellen. Beide Betriebszweige schlossen mit einem positiven Betriebsergebnis ab. Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt empfahl der Werkausschuss dem Verbandsgemeinderat einstimmig, dem Beteiligungsbericht Abwasserbeseitigungsanlagen und Wasserwerk 2016 gemäß § 90 Abs. 2 Gemeindeordnung in der vorgelegten Form zuzustimmen. Im Tagesordnungspunkt Vergabe der Arbeiten zur Ertüchtigung des Regenüberlaufbeckens Wengenroth bevollmächtigte der Werkausschuss ebenfalls einstimmig den Bürgermeister, den Auftrag für die Maßnahme zu vergeben.
Der Werkausschuss stimmte ebenfalls der Einstellung eines neuen Ingenieurs für die Verbandsgemeindewerke zum 1. Januar 2018 als Nachfolge für den im kommenden Jahr aus Altersgründen ausscheidenden Dipl.-Ingenieur zu.