Stahlhofener Wehr lud zum gemütlichen Beisammensein in den Ratsaal in Westerburg ein

Seit rund 25 Jahren ist es bei den Wehren der Verbandsgemeinde Westerburg Tradition, dass sich die Ehren- und Alterskameraden einmal im Jahr zu einem gemütlichen Beisammensein treffen. So haben die „Florianssenioren“ die Möglichkeit, sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren, Erinnerungen auszutauschen

und alte Kameraden wiederzutreffen. Am Samstag, den 4. November 2017, fand dieses Treffen im Ratsaal in Westerburg statt.  
100 ehemalige Aktive aus den insgesamt 31 Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Westerburg freuten sich über das Wiedersehen.

 
VG-Bürgermeister Gerhard Loos (rechts stehend) hieß die 100 ehemaligen aktiven Feuerwehrmänner aus der Verbandsgemeinde Westerburg willkommen, berichtete über geplante Projekte und wünschte allen einen unterhaltsamen Nachmittag. 

Der Stellvertretende Wehrleiter Detlef Größchen begrüßten die Gäste, darunter auch VG-Bürgermeister Gerhard Loos und der Sprecher der Alterskameraden des Kreisverbandes, Jürgen Ickenroth. Größchen nutzte die Gelegenheit, der Freiwilligen Feuerwehr aus Stahlhofen am Wiesensee, insbesondere Wehrführer Christian Lehmhaus und seinem Team, ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Die Stahlhofener Wehr fungierte in diesem Jahr als Gastgeber und kümmerte sich um das leibliche Wohl der vielen Gäste. Während der Totenehrung wurde nun den Verstorbenen Kameraden des zurückliegenden Jahres gedacht.

 In seinem Grußwort gab Bürgermeister Loos den Anwesenden nun einen Überblick über die geplante Vorhaben und Baumaßnahmen. Zunächst warf er einen Blick auf die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde. In den vergangenen Monaten seien neue Fahrzeuge sowie Tragkraftspritzen angeschafft worden. Für die Wehren aus Gershasen, Halbs und Sainscheid seien neue Fahrzeuge bestellt, die die Wehrleute bereits sehnlichst erwarten. Ein HLF 10 sei für die Stützpunktwehr Langenhahn vorgesehen. „Hierfür wurden bereits 250.000 Euro im nächsten Haushaltsplan veranschlagt“, so Loos. Eine weitere Maßnahme sei hier der Anbau des Feuerwehrgerätehauses von Langenhahn. Eine Fusion mit der Wehr aus Hintermühlen sei geplant.
Weitere Themen waren die Entschlammung des Wiesensees, Vorhaben an den verschiedenen Schulen sowie Straßenbaumaßnahmen in der Verbandsgemeinde. Eine erfreuliche Nachricht sei, dass es von Seiten der VG-Werke keine Entgelterhöhung gäbe, berichtete der Bürgermeister weiter. Abschließend wünschte er allen Anwesenden noch eine schöne gemeinsame Zeit, verbunden mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Den guten Wünschen schloss sich auch Jürgen Ickenroth an, der Grüße vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Bernd Dillbahner, und des Präsidenten Frank Hachemer überbrachte. Nun ging er kurz auf das neue Brandschutzgesetz ein, worin die Alterskameraden erstmals gewürdigt und wähnt würden. Somit seien auch die Richtlinien für die Alterskameraden geändert worden.
Nach diesen Grußworten ergriff noch einmal Detlef Größchen das Wort. Er berichtete, dass im Jahr 2016 die Wehren aus der Verbandsgemeinde zu rund 100 Einsätzen gerufen wurden. Pro Jahr würden ca. 30 Lehrgangsplätze (Gruppenführer, Zugführer, Verbandsführer) an der LFKS in Koblenz und ca. 130 Lehrgangsplätze auf Kreisebene durch Mitglieder der Feuerwehren der VG Westerburg besucht. Stolz berichtete er auch von der offiziellen Indienststellung des neuen Einsatzleitwagens, der bei der Westerburger Wehr stationiert sei.