Falsche Handwerker in betrügerischer Absicht unterwegs

Am Donnerstag, den 5. Mai 2017 gegen 14.30 Uhr wurde in Bad Marienberg, Weidenstraße bei einem dortigen Hauseigentümer eine vierköpfige männliche Personengruppe vorstellig. Der wortführende Kolonnenführer bot hierbei dem arglosen Hauseigentümer eine komplette Dachrinnenreparatur zu einem äußert

günstigen Preis an. Nach erfolgter Auftragserteilung wurden die Arbeiten dann schnell durchgeführt. Nach Beendigung der Arbeiten forderten die falschen Handwerker dann vehement eine viel höhere Geldsumme als den zuvor vereinbarten Preis ein. Nach Erhalt der geforderten Summe machten sich die Betrüger dann aus dem Staub.

Bei den vier unbekannten Tätern handelte es sich vermutlich um Südosteuropäer im Alter zwischen 25 – 35 Jahren, welche einen weißen Kleintransporter Fiat Ducato mitführten.

Die Polizei Hachenburg kann nicht ausschließen, dass die falschen Handwerker mit ihrer betrügerischen Masche auch in anderen Fällen Erfolg hatte und bittet Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sich unter Tel.: 02662/95580 oder per E-Mail PI Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei der Polizei Hachenburg zu melden.  

Die Polizei Hachenburg warnt in diesem Zusammenhang davor, derartige Leistungen ohne Prüfung in Anspruch zu nehmen.

Damit nicht auch Sie Opfer der Betrüger werden, gibt Ihnen die
Polizei Hachenburg zum Schutz folgende Empfehlungen:

-Prüfen Sie eingehend das Angebot. Gehen Sie nie sofort auf das vermeintliche „Schnäppchenangebot“ ein.

-Fragen Sie am besten bei der Verbraucherzentrale oder Handwerkskammer nach.

-Lassen Sie sich nicht auf „Schwarzarbeit“ ein. Damit machen Sie sich strafbar !
 Ein Einklagen des Schadens ist nur schwer möglich. Meistens bleibt man
 auf dem Schaden sitzen.

-Gewähren Sie solchen „ falschen Handwerkern“ keinen Zutritt zum Anwesen.

-Lassen die vermeintlichen Handwerker nicht von Ihnen ab, verständigen Sie sofort  
 über Notruf die Polizei.


Darüber hinaus erhalten Sie weitergehende Informationen bei jeder
Polizeidienststelle als auch im Internet unter www.polizeiberatung.de.