Mitgliederversammlung mit Überraschungen - Helmut Rohles ist Ehrenmitglied

Mit 72 Ja-Stimmen bei acht-Nein-Stimmen in geheimer Wahl geht der alte und neue Präsident des Judoverbandes Rheinland (JVR), Carl Eschenauer gestärkt aus der jüngsten Mitgliederversammlungin Koblenz. Dabei wurde der Bad Emser Judoka, der als Präsident die langwierige

und komplizierte Aufarbeitung der Doetsch-Ära zu managen hat, in der Versammlung auch noch von dem Rücktritt des Kampfrichterreferenten überrascht.

Vize-Präsident Eckhard Katluhn (li) und Präsident Carl Eschenauer (re) überreichten Helmut Rohles die Ehrenurkunde für die Ehrenmitgliedschaft im Judoverband Rheinland.

Gewählt wurden Eckhard Katluhn (einstimmig). Auch die Schatzmeisterin Bettina Neeb, Lehr- und Prüfungsreferent Mainrad Linnebacher und Leistungssportreferent Denis Maas sowie Jürgen Sabel für das Referat Öffentlichkeitsarbeit wurden einstimmigwiedergewählt. Claus Eschenauer übernahm mit einstimmigem Votum das Amt desSchulsport- und Jugendreferenten.
 
Eine Kampfabstimmung gab es um das Referat Freizeit- und Breitensport. In der Wiederauflage der Abstimmung von 2013 unterlag Ernst Elenz wiederum dem Amtsinhaber Boris Teofanovic mit 23 zu 55 Stimmen.


Der Präsident des Deutschen Judobundes, Peter Frese, ermutigte die Judoka des Judoverbandes Rheinland auch in schwierigen Zeiten zur Mitarbeit: „Man kann nur was ändern, wenn man mit dabei ist“

 
Werner Hösler und Peter Schuck sind die neuen Revisoren des Verbandes. Gordon Scheidtist Ersatz-Revisor. Der Rechtsauschuss um Vorsitzenden Hanns Kern bleibt mitden Beisitzern Sebastian Hartmann und Roman Jäger wie gewohnt bestehen.

Die Vertreter der Vereine trafen sichbeim Sportbund Rheinland zu einer wendungsreichen Mitgliederversammlung
 
 Der Präsident des Deutschen Judobundes (DJB), Peter Frese, der die wendungsreiche Versammlung aktiv begleitete, bedankte sich bei allen Aktiven: „Man kann nur was ändern, wenn man mit dabei ist“.
 
Neues Ehrenmitglied des JVR ist Helmut Rohles vom PSV Trier. Rohles ist seit 1958 Judoka und bis heute als Schriftwart des PSV aktiv. Er war u.a. von 1972 bis 1978 Pressewart und von 1993 bis 1994 Vizepräsident des JVR. Für sein Lebenswerk ehrte CarlEschenauer ihn: „Helmut ist durch seine Haltung und Pflichterfüllung ein Vorbildfür alle Judoka im Judoverband Rheinland“.