Stefan Waghubinger in Hachenburg

 Meister des geschliffenen Wortes

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund” (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können”). Waghubinger hat es ganz nach oben geschafft - auf den Dachboden der Garage seiner Eltern. Dort sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Während der gebürtige Österreicher erzählt, wird es eng

zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. Waghubinger, der kürzlich den Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg gewann, ist ein Meisters des geschliffenen Wortes. Seine Geschichten nehmen urplötzlich Reißaus und ungeahnte Wendungen. Die Zuschauer erwartet 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.

 

Foto: Josua Waghubinger

„Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut”, schreibt der Böblinger Bote über Stefan Waghubinger.

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Kultursommer Rheinland-Pfalz sowie unterstützt von der Nassauischen Sparkasse.
Stefan Waghubinger, „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“, 13.08.2021, Hachenburg, Burggarten, Beginn 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, Tickets ab €15,00, erm. €7,50. Shop: hachenburger-kulturzeit.de