30 Jahre Seniorenheim in Irmtraut

Einladung zum Jubiläumsfest im „Haus am Wildgehege“Irmtraut Seniorenzentrum 05 2018.01 v1

Am Sonntag, den 17. Juni, feiert das Seniorenzentrum „Haus am Wildgehege“ Irmtraut sein 30-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „30 Jahre – ein buntes Miteinander“ sind die Bewohner, deren Angehörige sowie Mitarbeiter, freiwillig Engagierte, Interessierte und natürlich auch alle Freunde des Hauses in der Zeit von 15 bis 18 Uhr herzlich zum Jubiläumsfest eingeladen.

„Zu diesem freudigen Anlass wird vor dem Haus ein großes Festzelt aufgebaut. Zusammen mit einem Crêpes-Stand und verschiedenen Buden möchten wir unseren Gästen einen bunten Jahrmarkt präsentieren“, freut sich Einrichtungsleiterin Anja Groth. Angeboten werden soll hier auch selbst gekochte Marmelade von den Bewohnern, Deftiges aus der Gulasch-Kanone und frisch gezapftes Bier. Wie in den Jahren zuvor, so sind auch diesmal wieder die Irmtrauter Backfrauen mit von der Partie. Sie bieten ihre leckeren, selbst gebackenen Torten und Kuchen an. Bereichert wird das Ganze durch einen Streichelzoo, in dem Jung und Alt auf Erkundungstour gehen können.

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Verena Blecker (von links), Anja Groth, Vanessa Hastrich, Wolfgang Wiertelorz und Melanie Masannek haben für das Jubiläumsfest am 17. Juni ein schönes Programm zusammengestellt. Das Motto lautet an diesem Tag: „30 Jahre - ein buntes Miteinander“.

 

„Das Sommerfest ist für alle eine gute Gelegenheit, das gemütliche Beisammensein zu genießen“, hebt Melanie Masannek hervor. Die Leiterin des Sozialen Dienstes gehört ebenso zum Organisationsteam wie Vanessa Hastrich (Verwaltung), Verena Blecker (Pflegedienstleitung) und Wolfgang Wiertelorz (Haustechnik). Das Team hat ein buntes Programm zusammengestellt, das sicher alle Generationen anspricht. Ein Garant für gute Laune ist Schlager-Hansi, der erneut aus dem Siegerland anreisen wird.  

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(Fotos: Veranstalter)

                                           Ein Gebäude mit Geschichte
Im Mai 1988 entschlossen sich Paul Steinkamp, Peter Lorenz und Jörn Schwall das ehemalige Waldhotel in ein Altenheim umzubauen. Die Kegelbahn war zu diesem Zeitpunkt schon von einer anderen Trägerschaft zu einer Pflegestation umgebaut werden. Unter dem Namen „Haus Irmtraut“ wurde die Einrichtung eröffnet und am 27. Juli konnte der erste Bewohner begrüßt werden. Getreu dem Motto „Im Mittelpunkt steht der Mensch“ arbeiteten Heimträger, Heimleiter und die Mitarbeiter des Hauses, wobei die Achtung der Würde und die Individualität des Bewohners geachtet wurden. Die Bewohner fühlten sich in der angenehmen Atmosphäre wohl und konnten ihr Leben weitestgehend selbst gestalten. Die Nachfrage an Heimplätzen und auch an Kurzzeitpflegeplätzen stieg. In den Jahren 1989 bis 1991 wurde die Kapazität von 44 auf 89 Heimplätzen erhöht. Dies gelang durch die Neuerrichtung von zwei zusätzlichen Stockwerken, die freitragend über der ehemaligen Kegelbahn des Waldhotels aufgebaut wurden. Es entstanden auch zusätzliche Pflegearbeitsräume und Aufenthaltsräume, die für betreuende Maßnahmen wie Gymnastik, Singen, Handarbeit und Gedächtnistraining genutzt werden können.      

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                                           Freigehege mit Damwild
Nach 30 Jahren Geschichte, verschiedenen An- und Umbauphasen und immer wiederkehrenden Modernisierungsmaßnahmen bietet die Einrichtung nunmehr Platz für 115 Bewohner, inklusive fünf Kurzzeitpflegeplätzen und steht unter der Trägerschaft der Korian-Gruppe. Von der gemütlichen Terrasse aus eröffnet sich ein herrlicher Blick über den schönen Westerwald. Der Sinnesgarten mit eigenem Teich lädt zu gemütlichen Spaziergängen ein und die zahlreichen ruhigen Plätze bieten eine ideale Rückzugsmöglichkeit. Zum Haus gehört darüber hinaus ein Freigehege mit Damwild, das gerne von den Senioren besucht wird. Dieses Alleinstellungsmerkmal war auch der Grund dafür, im Oktober 2017 der Einrichtung mit „Haus am Wildgehege“ einen neuen Namen zu geben. Hier leben die Bewohner in einer familiären Atmosphäre und in einem Umfeld, das sich durch Sicherheit und Geborgenheit auszeichnet. Die Einrichtung verfügt über einen „offen behüteten“ Wohnbereich, der speziell auf die individuellen Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen ausgerichtet ist. In der hauseigenen Küche bereitet das Küchenteam jeden Tag frische Mahlzeiten zu. Damit die Senioren ihren Tagesablauf nach den eigenen Vorstellungen abwechslungsreich gestalten können, werden vielfältige Freizeitaktivitäten und Ausflüge angeboten. Heimleitung und Mitarbeiter sind bestrebt, das Miteinander zu fördern und die Senioren am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht die Einrichtung in enger Verbindung mit Bürgern, Vereinen und Kirchen der Gemeinde.