Das Trucker-Treffen ist einfach Spitze

Freundliches und entspanntes Ambiente auf dem StöffelIMG 5760 MaRu
Enspel. „Wahnsinn“ oder „richtig gut“ lauten die Kommentare zum sechsten Trucker-Treff im Stöffel-Park. Höchst zufrieden wirken Teilnehmer wie Ausrichter und der Besucherstrom reißt auch am Sonntag nicht ab. Jung und Alt sind da. Und es gibt wirklich

einiges zu sehen. Die Trucks beeindrucken, zeigen sich in ihrer ganzen Pracht samt Lämpchen und Verzierungen, manche sind wortwörtlich bildschön: So viele Air-Brush-Kunstwerke wie nie zuvor sind hier zu sehen. Sie zeigen Wichtel oder Dinos, Meerjungfrau, Indianer oder Kosmos-Kulissen – oder auch einen Magier, der Wale aus Saxofonen schlüpfen lässt…
„Wir haben 300 Trucks hier und allein am Samstag waren 3000 Besucher da“, schätzt Organisator Philipp Wisser vom Stöffelverein. Das führte an dem vom Sonnenschein geküssten Tag auch dazu, dass sich die Durstigen am Getränkestand in Geduld üben mussten, wie eine Frau berichtet. Philipp Wisser selbst kam vor lauter Trubel erst in den Abendstunden dazu, „endlich mal über das Gelände zu laufen“. In der Dunkelheit tauchten die Lichter der Trucks alles in ein schönes Licht. „Von Lochum aus sah es wie ein Feuerwerk aus“, meint Marita Peter.

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Mit einem Frühstück ab 8 Uhr, das in der Nissenhalle und im Zelt verspeist wurde, fing der Sonntag an. Das Angebot wurde gut angenommen und gelobt.
Mirko Reichelt von der Spedition KUBO (Breitscheid) war als Trucker mit dabei. Ganz kurzfristig war eine der begehrten Karten frei geworden. Freitagabend kam der Anruf, kurze Absprache mit der Partnerin, Samstagmorgen sind sie da mit dem Truck. Im Gespräch wird schnell klar, dass er sich als Fahrer sehr verbunden fühlt mit der Spedition und dem Fahrzeug. Kubo, erzählt er gleich, gibt es schon seit 100 Jahren. Die lesenswerte Firmengeschichte – und wie 1918 die ersten PS (!) starteten –- ist übrigens im Internet zu finden (https://spedition-kubo.de/wp-content/uploads/2016/09/kubo-firmenprofil.pdf). Das Beispiel hilft zu begreifen, welche Lebens-, Familien- und Mannschaftsleistungen hinter so einem teuren, schönen, großen Lkw stecken.

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Zum dritten Mal ist Mirko dabei, freut sich, Freunde und Bekannte von unterwegs hier wiederzutreffen und ausgelassen mit ihnen feiern zu können. Er lobt das „tolle Angebot der Aussteller für die Innenausstattung und Außen“. Und – nicht unwichtig für’s Wohlbefinden: Auch die Sauberkeit der Dixiklos wird gewürdigt.
Einige Besucher erzählen, dass sie extra für „Trucker Babe“ Katrin Oschmann herkamen, die sie sehr nett finden. Die Location begeistert allgemein. Für die Lokalmatadore unter den Speditionen ist es ihr Revier, für die anderen, die aus ganz Deutschland und sogar aus den Benelux-Staaten anreisten, ein faszinierender Anblick.

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Rund 20 Helfer waren an dem Wochenende im Einsatz, selbst im Nieselregen, mit dem der Sonntag sich vorstellte, waren die Parkeinweiser noch nach Stunden lächelnd zu sehen und sagten obendrein: „Das macht mir Spaß.“ Die Besucher hatten freien Eintritt und mussten auch für die Kurztrips nichts zahlen. Da passt das Fazit von Gästeführer Michael Lochner: Das war das bisher „entspannteste und freundlichste Trucker-Treffen überhaupt.“

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Dieter Wisser als Vorsitzender des Stöffelvereins dankt allen, die zum Gelingen des Trucker-Treffs beigetragen haben: dem DRK aus Höhn, den netten Trucker-Fahrern, den unendlich vielen Besuchern, dem Stöffel-Park-Team, dem Motorradstammtisch, der Mannschaft vom IBB, Café Kunz, den Fuhrunternehmern, den Ausstellern und Standbetreibern, den Helfern vom Verein – überhaupt allen, die zum Gelingen des Truckertreffens 2018 auf irgendeine Weise beigetragen haben.
(Text: Tatjana Steindorf; Fotos: Martin Rudolph)