Neuer Defibrillator im Westerwald-Bad Westerburg

Personal im Umgang mit Notfallgerät geschultWW Bad Defi 05 2018.01 v1

Im Westerwald-Bad in Westerburg kann nun noch besser Erste Hilfe geleistet werden. Der Förderverein des beliebten Westerwälder Freibades hat einen neuen Defibrillator angeschafft. Dieser Tage wurde durch den Vereinsvorsitzenden Klaus Weber das Gerät an das Team des  Badbetreibers Andreas Gravelius offiziell übergeben. Ein Defibrillator kann Leben retten. Bei plötzlichem

Herz-Kreislauf-Stillstand unterbricht der Defibrillator das Kammerflimmern mit gezielten Elektroschocks und der Ersthelfer kann das Herz mit einer Herzdruck Massage wieder zurück in seinen normalen Rhythmus bringen.
Im Notfall kommt es allerdings auf den richtigen und vor allem schnellen Einsatz des Gerätes an. Im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstandes zählte jede Minute. Bereits nach fünf Minuten ohne Reanimation treten erste bleibende Hirnschäden ein, nach acht bis zehn Minuten sterben die meisten Patienten.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur eine entsprechende Notfallausrüstung vor Ort zu haben, sondern auch Personen, die damit umgehen können.
So ließen sich die Schwimmmeister des Westerwald Bades in die Funktionsweise des Defibrillators einweisen. Schulungsleiter Thomas Kaballo von der Firma WERO erklärte die Handhabung des Gerätes und ließ das Personal üben.

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„Wir hoffen, dass wir das Gerät nie einsetzen müssen. Aber für den Ernstfall sind wir jetzt bestens gerüstet“, bekräftigten übereinstimmend der Vorsitzende des Fördervereines, Klaus Weber, und die Schwimmmeister.

Doch der Förderverein hat für die diesjährige Saison, die kürzlich eröffnet wurde und die noch bis September andauern wird, noch mehr Anschaffungen und Verbesserungen geplant. So soll in den kommenden Wochen der Spielplatz um einige Spielgeräte erweitert werden und darüber hinaus auch eine Tischtennisplatte angeschafft werden.