Erneut viel Spaß bei der Westerburger Märchen-Olympiade

Die Kirmesgesellschaft Westerburg beglückwünschte den „Ecker-Clan“ zum ersten PlatzWbg. Maerchenolymp 2018.04 v1

Seit dem vergangenen Jahr verwandelt sich am Kirmessonntag die Wiese unterhalb des Rathausplatzes in Westerburg in eine Märchen-Arena. Die Kirmesgesellschaft als Ausrichter der dreitägigen Open-Air-Kirmes möchte damit den Fokus auf „Westerburg, die Märchenstadt“ setzen. Gerade die ältere Generation erinnert sich gerne an den Märchenpark von Herbert Dohnalek,

der seinerzeit für sein Engagement zum Ehrenbürger ernannt wurde. Über viele Jahre hinweg fanden im Rahmen des Kirchweihfestes Märchenumzüge statt, die unzählige Menschen aus der Region in die Westerburger Innenstadt lockten und bis heute unvergessen sind.

Für Spaß und Spiel sorgte jetzt die zweite Märchen-Olympiade. Dieser Spiele-Wettbewerb feierte im vergangenen Jahr mit dem 60-jährigen Bestehen der Kirmesgesellschaft eine gelungene Premiere.

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Bühnenteile sorgten für eine farbenfrohe Kulisse und eine Vielzahl an Strohballen bot reichlich Sitzmöglichkeiten fürs Publikum. Tamara Skopek und Ines Zimmermann, in deren Händen wieder Durchführung und Moderation lagen, hatten sich einiges einfallen lassen. Die beiden Spielleiterinnen waren in Kostüme geschlüpft. So zog Tamara Skopek als fesches Rotkäppchen die Blicke auf sich und Ines Zimmermann verkörperte einen Herold. Weitere Mitglieder der Kirmesgesellschaft standen ihnen hilfreich zur Seite.

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Die Geschichten einiger bekannter Märchen wie „Robin Hood“, „Hans im Glück“, „Das tapfere Schneiderlein“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ wurden an diesem Nachmittag auf fantasievolle Weise lebendig. Die Disziplinen waren leicht, lustig und sorgten allseits für viel Spaß.

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Bei den hochsommerlichen Temperaturen und dem strahlend blauen Himmel kamen die fünf teilnehmenden Mannschaften diesmal jedoch schnell ins Schwitzen. Willkommen war das kühle Nass, das in diesem Jahr im Mittelpunkt der verschiedenen Spiele stand. Da galt es, einen gefüllten Wassereimer auf einem Bein hüpfend zu tragen, Dosen mit der Kübelspritze umzuwerfen oder einen feuchten Teebeutel mit dem Mund möglichst weit zu werfen. Nicht immer war das ganze Team gefragt. Manchmal stand ein Mitspieler im Mittelpunkt und hatte die Aufgabe, die ganze vierköpfige Mannschaft vertreten. Die übrigen Spieler sowie Familie und Freunde feuerten von allen Seiten her lautstark an.

Gegen 16 Uhr standen die Sieger fest. Der Ecker-Clan freute sich lautstark jubelnd über den ersten Platz. Er kassierte 161 Punkte und einen Gutschein. Team Schwangau belegte mit 133 Punkten den zweiten Platz und die Feuerteufel mit 120 Punkten den dritten. Aber die übrigen Teams, KKWV (mit 112 Punkten Platz 4) und Baldus (mit 103 Punkten Platz 5), wurden mit Preisen als Dankeschön für die Teilnahme bedacht.

Alle Mitwirkenden lobten die gute Organisation und die gelungene Umsetzung der Idee. Die allseits positive Resonanz lässt hoffen, dass auch im nächsten Jahr die Märchen-Olympiade ausgetragen wird. „Dann hoffentlich bei 10 Grad Celsius weniger“, hofft Tamara Skopek, die zusammen mit Ines Zimmermann die Preisverleihung durchführte und sowohl den Helfern als auch den Sponsoren für ihre Unterstützung dankte.