Wilhelmstraße wird im Volksmund „Quetschegass“ genannt

Die Stadt Westerburg lässt ans Straßenschild ein Zusatzschild anbringen Wbg. Stadt Wilhelmstrasse Zusatzschild 01 2022.5 v1

Die Wilhelmstraße in Westerburg stellt den Aufgang zur Oberstadt dar. Sie erinnert an Wilhelm I. von Nassau, Landesfürst von 1816 bis 1839. Die Straße wurde im Jahre 1820 - nach dem Brand in der Oberstadt 1819 - neu angelegt. Im unteren Teil der Straße standen in früheren Zeiten viele Zwetschgenbäume. Aus diesem Grund heißt sie im Volksmund heute noch „Quetschegass“.



Hintergrund

Im Rahmen der jüngsten Verkehrsschau machte das Stadtratsmitglied Markus Kachler den Vorschlag, an das Straßenschild ein Zusatzschild anzubringen, das die Hintergründe erklärt. Gemeinsam mit Stadtbürgermeister Janick Pape wurde der Vorschlag vorangetrieben und umgesetzt.

 Wbg. Stadt Wilhelmstrasse Zusatzschild 01 2022.5 v1

Dieser Tage trafen sich Stadtbürgermeister Janick Pape (li.) und Markus Kachler, um das neue Straßenschild der „Quetschegass“ zu enthüllen.

Nach Rücksprache mit dem Stadtarchivar Rüdiger Klees, der Informationen über den historischen Hintergrund lieferte, konnte das Zusatzschild in Auftrag gegeben werden. Dieser Tage trafen sich die beiden Kommunalpolitiker, um die Idee in die Tat umzusetzen und das Schild zu enthüllen.

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„Die Geschichte unserer Heimatstadt Westerburg ist vielseitig und eindrucksvoll. Diese wollen wir gerne mehr herausarbeiten und erlebbar machen.

Viele Geschichten und Hintergründe würden auch in den geplanten Podcastführungen beschrieben, führt Pape weiter auf. Und ergänzt: „Auf diese Weise möchten sowohl den Besuchern als auch den Einheimischen mit modernen Mitteln die umfangreiche Westerburger Historie näher bringen“.