Am 27. Juni ist Blutspendetermin in der BBS Westerburg

Zusätzlich findet eine Typisierungsaktion zur Knochenmarkspende stattWbg. DRK Blutspende 04 2021.04 v1

Am Montag, den 27. Juni lädt der DRK Ortsverein Westerburg in der Zeit von 15.30 Uhr bis 20 Uhr in der Berufsbildende Schule Westerburg (Hofwiesenstraße) wieder zum Blutspendetermin ein. Zusätzlich findet eine Typisierungsaktion zur Knochenmarkspende der Westdeutschen Spender Zentral (WSZE) statt. Die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) ist eine vorwiegend in Nordrhein-Westfalen,

Rheinland-Pfalz und im Saarland tätige Datei für freiwillige Knochenmark- und Blutstammzellspender und zählt mit über 180.000 registrierten Spendern zu den größten Dateien in Deutschland

Wbg. DRK Blutspende 04 2021.04 v1

Die Daten der registrierten Spender werden anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt. Durch die internationale Vernetzung stehen die Spender weltweit Patienten zur Verfügung, die auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen sind. Die Westdeutsche SpenderZentrale entstand im Januar 2007 durch Fusion der SZE, der Knochenmarkspender-Zentrale des Universitätsklinikum Essen, mit der KMS-West, der Knochenmarkspender-Datei des DRK-Blutspendedienst West.

DRK: Blutspenden heute wichtiger denn je – Kritische Versorgungslage

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat dringend zu Blutspenden aufgerufen. „Blutspenden ist heute wichtiger denn je“, sagt Hasselfeldt zum Weltblutspendetag am 14. Juni. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit kritische Versorgungslage. Zugleich werden Operationen und Behandlungen nachgeholt, die während der Hochphase der Pandemie verschoben worden waren. „Ein Notstand muss unter allen Umständen vermieden werden,“ so Hasselfeldt.

Zugleich dankte die DRK-Präsidentin allen Blutspenderinnen und Blutspendern, „ohne deren unersetzliches Engagement Millionen schwerverletzte und chronisch kranke Menschen keine Überlebenschance hätten“.

Jeder dritte Bundesbürger ist statistisch gesehen mindestens einmal in seinem Leben auf ein Blutprodukt angewiesen. Zur Blutspende gehen aber lediglich 3,5 Prozent der Menschen in Deutschland. Die Blutspendedienste des DRK und des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) decken rund 75 Prozent des Gesamtbedarfes.

Mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf, machen die DRK/BRK Blutspendedienste zum 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich Vanessa Mai und Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Blutspenden motivieren.

             Blut spenden - Leben retten
Auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des neuartigen Coronavirus (Covid-19), benötigen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes dringend Blutspenden, damit die Patientinnen und Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können. Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auch jetzt auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen.
Deshalb ruft das DRK jeden auf, Blut zu spenden, der sich fit und gesund fühlt. Vor Ort erhalten ausschließlich Menschen Zutritt, die den Status 3G, also als geimpft, genesen oder getestet vorweisen können. Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Spendewilligen (bei Bedarf sind Masken vor Ort erhältlich).

„Da es auch bei der Getränkeausgabe zu Einschränkungen kommen wird, bitten wir die Blutspender, vor der Spende ausreichend zu trinken“, weist der Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins, Marcel Martinka, im Hinblick auf die Organisation in der BBS Westerburg hin. Nach ausreichender Ruhezeit werden die Blutspender dann gebeten, die Schule auch direkt wieder zu verlassen. „Sollte es im Anmeldebereich zu Verzögerungen kommen, bitten wir auf ausreichend Abstand zu achten!“, äußerte sich Martinka bezüglich der Vorsichtsmaßnahmen, die jeden einzelnen vor einer Ansteckung schützen sollen.

„Die Terminvergabe hat sich bewährt und wird sehr gut angenommen“, freut er sich. Ein Termin kann durch eine Anmeldung erfolgen. Der Link für die Anmeldung lautet: www.terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/westerburg. Bei Fragen oder Problemen steht die Hotline des Blutspendedienstes unter 0800/1194911 zur Verfügung. Natürlich werden auch Spender ohne Termin bedient, so dass auch Kurzentschlossene willkommen sind. Die Blutspende selbst dauert nur etwa 10 Minuten. Für den gesamten Spendenablauf sollten Spender rund eine Stunde Zeit einplanen. Statt des gewohnten Imbisses erhalten die Blutspender auch diesmal Verzehrgutscheine, die in der Bäckerei Garcia in Westerburg eingelöst werden können.

            Abstand halten
Gerade jetzt, wo der Corona-Virus grassiert, wird Blut dringend benötigt. Obwohl derzeit in den Krankenhäusern viele Behandlungen abgesagt werden, finden (lebens-)notwendige Operationen natürlich ebenso statt wie etwa Krebsbehandlungen. Das DRK appelliert mit großer Dringlichkeit an alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die regulären Blutspendetermine wahrzunehmen. In Abhängigkeit von der weiteren Infektions-Dynamik werden künftig ggf. sukzessive der Situation angepasste weitere Maßnahmen in Kraft gesetzt.

Deshalb laden die DRK Ortsvereine auch weiterhin zu ihren Blutspendeterminen ein. Schon im Eingangsbereich wird bei allen Spendenwilligen die Temperatur gemessen – berührungslos mittels eines Infrarotgeräts. Wer eine Körpertemperatur von mehr als 37,5 Grad hat, darf die BBS nicht betreten. Gleiches gilt für Personen, die unter Husten, Luftnot und/oder Gliederschmerzen leiden. Nicht mehr eingelassen werden Kinder und andere Begleitpersonen.

Um genügend Abstand zum nächsten Spender zu gewährleisten, wird die Spende räumlich entzerrt, sodass zwischen den einzelnen Stationen genügend Platz ist. An jeder Station stehen Spender mit Desinfektionsmittel bereit, die auch benutzt werden sollen. Alle Entnahmebetten werden nach jedem Spender desinfiziert.

             Kleine Gesundheitskontrolle
Blutdruck, Puls, Hämoglobin (Blutfarbstoffgehalt) und Körpertemperatur werden gemessen. Bei jeder Blutspende wird auch Blut für verschiedene Untersuchungen entnommen. Resultate, die von der Norm abweichen, werden dem Spender sofort mitgeteilt. Die Blutspende wird so zu einer kleinen Gesundheitskontrolle und ist somit ein „Gratis-Service“ des Blutspendedienstes.
Jeder Spender erhält kostenlos einen Blutspenderausweis mit Blutgruppe und Rhesusfaktor.