Stadt Neuwied beteiligt sich an Initiative des Landes

Oberbürgermeister Einig: Wollen regionale Infrastruktur stärken

„Kooperationen zwischen den Kommunen zu fördern, ist gerade in unserer Region im Norden von Rheinland-Pfalz mit einer zu wenig ausgeprägten Identität von entscheidender Bedeutung.“ Dies betonte Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig nach der

Auftaktveranstaltung zur zweiten Runde der Landes-Initiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ in Mainz.

 

Neuwieds OB Jan Einig (M.) nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in Mainz.  Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz versprechen sich von der Initiative unter anderem eine nachhaltige Förderung kommunaler Zusammenarbeit. Foto: StaatskanzleiRLP/Sell

Die vom Land maßgeblich geförderte Initiative hat nach den Worten von Ministerpräsidentin Malu Dreyer gute Lebensbedingungen in Städten und Gemeinden zum Ziel. Ein Drittel des Landeshaushaltes fließe an die Kommunen, erläuterte Dreyer und nannte die erste Runde der Initiative, die sich mehr dem ländlichen Raum widmete, eine „Erfolgsgeschichte“. Sie habe die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden verbessert.   

Der zweite Teil befasst sich nun mit den Schwerpunkten „Städtenetz“ und „Stadt-Umland-Kooperation“. „Ziel ist es, gemeinsam Strukturen und Netzwerke aufzubauen und Umsetzungsstrategien zu entwickeln, um die Kommunen zukunftsgerichtet aufzustellen“, erläuterte Innenminister Roger Lewentz. Im Norden des Landes haben sich dazu die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz, Unkel, Vallendar und Weißenthurm und die Städte Andernach, Bendorf, Sinzig, Remagen und Neuwied „vernetzt“.

Im Dezember hatte der Neuwieder Stadtrat der Teilnahme an dem Förderprogramm „Starke Kommunen – Starkes Land“ zugestimmt.  „Wir versprechen uns davon wesentliche Impulse für die regionale Infrastruktur“, hob OB Jan Einig einen zentralen Aspekt hervor und nannte als Beispiele für Handlungsfelder kommunaler Kooperation die Stärkung von Wirtschaftsstandorten und die Förderung des Tourismus.