Neue Notrufsäule auf der Runkeler Schleuseninsel

Ergebnis einer Kooperation zwischen der Björn-Steiger-Stiftung und dem hessischen Landesverband der DLRGNotrufsaeule

Die Schleuseninsel an der Lahn in Runkel ist mit einer neuen Notrufsäule der Björn-Steiger-Stiftung ausgestattet worden. Zur offiziellen Übergabe trafen sich der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer und Bürgermeister Michel Kremer mit Vertretern der DLRG und der Björn-Steiger-Stiftung. „In einem Notfall ist schnelle Hilfe auf der Schleuseninsel seit heute nur noch einen Knopfdruck entfernt“, betonte Ulrich

Schreiner von der Björn-Steiger-Stiftung im Gespräch, an dem neben Jörg Sauer und Michel Kremer auch Kreisbrandinspektor Georg Hauch und der Verwaltungsleiter des Gesundheitsamtes, Daniel Stenger, teilnahmen.

Die Aufstellung der Säule ist Ergebnis einer Kooperation zwischen der Björn-Steiger-Stiftung und dem hessischen Landesverband der DLRG. An mehreren Gewässern in Hessen werden derartige Säulen im Rahmen dieser guten Zusammenarbeit errichtet. Die Bedienung ist sehr einfach: Sobald ein Notfall eintritt, kann per Knopfdruck direkt ein Notruf an die Leitstelle des Landkreises Limburg-Weilburg abgesetzt werden. Die Kommunikation mit der Leitstelle erfolgt über einen integrierten Lautsprecher und ein Mikrofon; die Funkanbindung ist über das LTE-Netz garantiert. Notruftelefone an Bundes- und Landstraßen waren eines der ersten Projekte zur Lebensrettung, derer sich die Björn-Steiger-Stiftung angenommen hat.

Notrufsaeule

Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer (Zweiter von links) und Bürgermeister Michel Kremer (rechts) nahmen die Notrufsäule der Björn-Steiger-Stiftung offiziell in Betrieb. (Foto: Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)

Damit verfügt sie über die notwendige Expertise, um mit modernen Notrufsäulen auch heute noch Leben zu retten. Im Jahr 2019 startete die Björn-Steiger-Stiftung auf Grundlage dieser Erfahrungen das Projekt, Notrufsäulen an Stränden, Badeseen und Taucheinstiegen aufzustellen. „Wer im Sommer an der Schleuseninsel liegt oder mit dem Kanu oder Fahrrad unterwegs ist, hat aus Angst vor Diebstahl häufig kein Mobiltelefon dabei“, so Ulrich Schreiner. Wenn dann ein Notfall einträte und schnell Hilfe gerufen werden müsse, könne die Notrufsäule zum Lebensretter werden.

Bürgermeister Michel Kremer und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer freuten sich gemeinsam über ein Stück mehr Sicherheit an, auf und um die Lahn herum. Und warben gleichzeitig, die Björn-Steiger-Stiftung und die DLRG bei ihrer lebensrettenden Arbeit zu unterstützen.