Deichstadtpokal: Verwaltung lobt die Organisatoren

Jubiläumsauflage: SG Neuwied als Überraschungssieger

Die 50. Auflage des beliebten Deichstadtpokals war eine Werbung für den Fußball – und dass nicht nur, weil sie mit der SG Neuwied einen Sieger fand, den wohl kaum jemand zuvor auf der Rechnung hatte. Bürgermeister und Sportdezernent Peter Jung war jedenfalls voll des Lobes; für die professionelle Arbeit des TuS Rodenbach um dessen Vorsitzenden Jörg Schmitz als Ausrichter, für das Engagement von Sparkasse

Neuwied und Bitburger Brauerei als Sponsoren und nicht zuletzt für die Leistungen der Spieler, die bei teils hochsommerlichen Temperaturen für viele spannende Spiele sorgten.
Jung zeigte sich auch froh über die überdurchschnittlich hohe Zahl an Zuschauern, die die insgesamt 21 Begegnungen auf der Rodenbacher „Alm“ verfolgten. Die hatte übrigens im Jahr 1971 auch die Premiere des Turniers erlebt. Zwei, die vor 51 Jahren maßgeblich daran beteiligt waren, den Deichstadtpokal aus der Taufe zu heben, waren am Finaltag ebenfalls anwesend: Kurt Becker und Horst Ostermeier. Bürgermeister Jung ehrte die beiden „Gründerväter“, zeigte sich dabei aber auch erfreut darüber, dass alle Neuwieder Fußballvereine Teams gemeldet hatten.
Und dann gab es noch die Finalrunde mit dem Überraschungssieger SG Neuwied, einer Spielgemeinschaft aus VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied. Sie setzte sich knapp gegen die favorisierten Teams des HSV Neuwied und des CSV Neuwied durch und feierten ihren Erfolg überschwänglich. Bleibt die Frage: Wird die SG ihren Titel im kommenden Jahr verteidigen können?



Neuwieds Bürgermeister Peter Jung verteilte bei der Siegerehrung die durch Sponsoren ermöglichten Geldpreise an die drei Teams der Finalrunde und übergab den „Schärjer“-Pokal an Waldemar Kratz, den Spielführer der siegreichen SG Neuwied. Auch Kurt Becker und Horst Ostermeier als „Gründerväter“ des Deichstadtpokals wurden ausgezeichnet. -  Foto: Veranstalter