Sturmtief Sabine hinterlässt einige Schäden

Die Bilanz der Feuerwehren der VG WallmerodSabine1

Mehrere umgestürzte Bäume, ein abgedecktes Dach und ein Gebäude mit Wassereinbruch, dies ist die Bilanz der Feuerwehren der VG Wallmerod nach Sturmtief Sabine.
Den ersten Einsatz hatte die Feuerwehr Dreikirchen am Sonntag, den 09.02., gegen 21 Uhr aufgrund eines umgestürzten Baumes innerhalb von Dreikirchen. Kurz danach wurde die

Feuerwehr Hundsangen alarmiert, aufgrund mehrerer umgestürzten Bäume, die die B 8 zwischen Hundsangen und Wallmerod blockierten. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Baum handelte. Alle Bäume wurden im Rahmen einer kurzen Sperrung beseitigt und die letzten Einsatzkräfte aus Dreikirchen und Hundsangen konnten gegen 22 Uhr heimkehren.

Am darauffolgenden Montag wurden die Einheiten Weroth und Steinefrenz aufgrund eines umgestürzten Baums, dessen Spitze auf ein Haus gefallen ist, in Steinefrenz gegen 11 Uhr alarmiert. Der Baum wurde durch die angerückten Kräfte vom Dach gezogen und kleingeschnitten.
Gegen 12 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

Sabine1

Fotos: T. Sehner

Am frühen Dienstagmorgen, gegen 0:50 Uhr, wurden die Feuerwehren Hundsangen und Teile der Feuerwehr Wallmerod alarmiert. Ein Dach ist teilweise weggeflogen und hat dabei Teile der Stromleitung abgerissen, welches wohl – laut Zeugen – Funkenflug auslöste. Durch die eingesetzten Kräfte wurde die Einsatzstelle abgesichert und der Stromversorger benachrichtigt. Gegen 1:45 Uhr war dieser vor Ort und schaltete in der Straße, zu Reparaturzwecken und zur Sicherheit, den Strom ab. Die Einsatzkräfte konnten gegen 2:30 Uhr Heim kehren. Der entstandene Sachschaden ist unklar.

Sabine2

Im weiteren Verlauf des Dienstagmorgens wurde die Feuerwehr Dreikirchen gegen 06:45 Uhr alarmiert, aufgrund mehrerer umgestürzten Bäume, die die K 156 in Fahrtrichtung Niedererbach blockierten. Mehrere Baumspitzen der Bäume, die parallel zur Fahrbahn stehen, brachen ab und wurden durch die Feuerwehr beseitigt, die gegen 7:30 Uhr heimkehren konnte.

Der letzte Einsatz, im Zusammenhang mit Sturm Sabine, wurde gegen 20:30 Uhr am Dienstagabend alarmiert. Eine Relaisstation, die z. B. für die Alarmierungen der Feuerwehr benötigt wird, drohte mit Wasser voll zu laufen. Die Einsatzzentrale der Feuerwehren der VG Wallmerod, in Meudt, sollte zur Sicherheit besetzt werden. Nach kurzer Erkundung vor Ort stellte man fest, dass kein Eingreifen durch die Feuerwehr nötig ist, übergab die Einsatzstelle den Werken und man konnte gegen 21:30 Uhr wieder heimkehren.
Insgesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte über die Tage verteilt im Einsatz.