Tolles Wandbild aus Keramik schmückt den Flur der Integrativen Caritas-Kita St. Franziskus in Wirges

Der Kita-Alltag als Kunstwerk2021 01 Keramik Wandbild in der Kita

Was geschieht mit einer Wand, die etwas in die Jahre gekommen ist und einen neuen Anstrich benötigt? Ganz einfach: Man macht ein Kunstwerk draus! Dieser Meinung zumindest war man in der Integrativen Kindertagesstätte St. Franziskus in Wirges. Im Flur der Caritas-Einrichtung in der Bergstraße 21 sollte die große halbrunde Wand neu gestaltet werden. Einfach anstreichen reichte den Verantwortlichen allerdings

nicht – und so entstand das Projekt „Unsere Kita im Bild“. „Vorrangiges Ziel war es dabei, die Basis unserer pädagogischen Arbeit transparent und ganzheitlich zu zeigen und für die Kita-Gesellschaft öffentlich zu machen“, sagt Projektleiterin Sandra Schenkelberg, die als Interkulturelle Fachkraft in der Kita St. Franziskus tätig ist. Umgesetzt wurde dies schließlich in Form eines sehenswerten Wandbildes aus Keramik, das nun den Flur der Einrichtung schmückt.

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Sandra Schenkelberg, Interkulturelle Fachkraft in der Caritas-Kita St. Franziskus, vor dem neuen Wandbild im Flur der Wirgeser Einrichtung. Ein wichtiger Bestandteil des Kunstwerkes sind unter anderem die Gruppensymbole aus Keramik, die sie unter anderem gemeinsam mit den Kindern angefertigt hat (Foto: Caritas)

„Im unteren Fliesenspiegel stellen wir die Basis unserer Einrichtung dar. Die Darstellung aller keramischen Gruppensymbole bilden die Grundlage des pädagogischen Alltags. Sie bieten Sicherheit und Beständigkeit für Kinder, Eltern und pädagogischen Fachkräfte“, erläutert Sandra Schenkelberg das Kunstwerk. Darüber stehen zahlreiche Begriffe (z.B. Bewegung, Wertschätzung, Teilhabe, Miteinander) für die Vielfalt der täglichen pädagogischen Arbeit. „Sie schaffen den Raum für das Wachsen, die Weiterentwicklung und das Wohlfühlen in unserer Einrichtung“, so die Projektleiterin. Zwischen den Wörtern tauchen immer wieder die Symbole der sechs Kita-Gruppen auf, „die sich als ausschwärmende Kinder im pädagogischen Alltag tummeln“, wie Sandra Schenkelberg erklärt. Die Öffnung des Wandbildes nach oben soll den Blick in die Zukunft schaffen. „Es symbolisiert den Kindern die Möglichkeit, den Übergang in den Schulbereich gestärkt und mit vielen verschiedenen Kompetenzen anzutreten“, so Schenkelberg, die bei der Fertigstellung des Kunstwerkes von ihrem Ehemann Jürgen unterstützt wurde.
Die keramischen Elemente kommen nicht von ungefähr, arbeitete Sandra Schenkelberg doch früher selbst im Bereich Keramik. Allerdings war es ihr wichtig, dass an dem Projekt „Unsere Kita im Bild“ alle mitarbeiten – Kinder wie Erzieher*innen. „Es war ein Team-Projekt. Alle sollten sich darin wiederfinden“, betont sie und ergänzt: „Wir wollten ein Kunstwerk zum Anfassen schaffen, mit dem sich alle identifizieren können.“